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Wilde Tiere erobern die Großstadt

Waschbär, Marder und Co.  

Wilde Tiere erobern die Großstadt

24.09.2009, 11:34 Uhr | Nina von der Bey

Wilde Tiere erobern die Großstadt. Waschbär: Auch in der Großstadt fühlt sich der Waschbär heimisch. (Foto: imago)

Waschbär: Auch in der Großstadt fühlt sich der Waschbär heimisch. (Foto: imago)

Biber in München, Kaninchen in Düsseldorf und Waschbären in Kassel. Wer meint, Wildtiere gäbe es nur in Wald und Flur, liegt falsch. Auch in deutschen Großstädten streunen die haarigen Vierbeiner umher. Oft sind es Mülleimer mit Essensresten, die die eigentlichen Landbewohner in die Stadt locken. Besonders der Waschbär nutzt gerne die städtischen Mülltonnen als Futtergrube. Ihn gibt es mittlerweile in fast jeder deutschen Stadt, Europas Waschbären-Hochburg ist aber Kassel. Dort findet sich stellenweise auf hundert Quadratmetern ein Waschbär.


Füchse in Zürich

Nicht nur der Waschbär, sondern auch der Fuchs lebt häufig in der Stadt. In Zürich gibt es zum Beispiel 800 Füchse und in Kassel ist die Fuchs-Dichte so hoch, dass systematisch gegen die Wildtiere vorgegangen wird. Den Fuchs zieht es in die Stadt, weil sein natürlicher Lebensraum wegen Landwirtschaft, dem Einsatz von Giftmitteln und Flurbereinigungen immer kleiner wird. Dank des Tollwutrückgangs gibt es allerdings immer mehr Füchse. In der Stadt zieht es den Fuchs zu Mülleimern und Gärten. Ein weiterer Vorteil: Taucht ein Feind auf, muss er nur über eine Mauer springen und sich keine kilometerweite Verfolgungsjagd stellen.

Unbeliebter Marder

Auch der Mader sucht sich gern einen Unterschlupf in der Stadt, vorzugsweise unter der Motorhaube von Autos. Für Autofahrer ein wenig erfreulicher Besuch, denn die putzigen Tiere können an Schläuchen und Elektronik erheblichen Schaden anrichten. War der Mader einmal da, empfiehlt sich eine Motorwäsche, sonst fühlen sich von dem Geruch weitere Artgenossen angezogen.

Kaninchen unter der Stadt

Wer schon mal durch den Park einer Großstadt spaziert ist, wird ihnen begegnet sein: Kaninchen fühlen sich in urbanen Grünanlagen wohl. In ihrem großen Rudel bauen sie unter Parks und Grünflachen ein unterirdisches Gangsystem aus und untertunneln ganze Flächen.



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