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Akitas gibt es nicht nur im Film - Die Hunderasse ist eigenwillig und intelligent

"Hachiko"  

Akitas wie "Hachiko" sind eigensinnig

| vdb

Akita wie "Hachiko" sind eigenwillige Tiere.  (Foto: imago)Akita wie "Hachiko" sind eigenwillige Tiere. (Foto: imago) Im Kinofilm "" geht es um Professor Parker (Richard Gere), der eines Tages einen Akita-Hundewelpen am Bahnhof findet. Schnell entwickelt sich eine enge Freundschaft zwischen Mensch und Vierbeiner. Der japanische Akita-Hund begleitet sein Herrchen täglich zum Bahnhof und holt ihn abends pünktlich um 17 Uhr wieder ab - bis sein Halter eines Abends nicht wieder kommt. Von da an kommt der treue Gefährte trotzdem jeden Abend an die Bahngleise, in der Hoffnung, sein Herrchen doch noch einmal zu treffen. Auch im wahren Leben sind Akitas treu. Wir verraten, was es mit der japanischen Hunderasse auf sich hat.

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Wahre Geschichte um "Hachiko"

Eine rührende Geschichte, die besonders ans Herz geht, weil es "Hachiko" wirklich gab. In den 20er Jahren hielt ein Hund namens "Hachiko" in Japan seinem Herrchen bis über den Tod hinaus die Treue. An diesen Hund erinnert noch heute in Tokio eine Statue. Sie steht an der Stelle, wo Hachiko zehn Jahre lang jeden Nachmittag auf sein verschollenes Herrchen wartete. Tatsächlich sind Akitas dafür bekannt, eine sehr enge Bindung zu Menschen eingehen zu können. Ein Modehund dürfte der Atika hier zu Lande dennoch nicht werden, denn dafür ist die Population zu klein. Deutschlandweit leben nur rund 1500 Akitas.

Eigenwillige Akitas

Der Hunderasse werden einige Vorurteile nachgesagt. Eigenwillig und ungehorsam sollen die Tiere sein. "Der Akita ist ein eigenwilliger, aber auch gut erziehbarer Hund", meint Angelika Kammerscheid-Lammers vom Akita Club in Hamm. Sie züchtet und besitzt seit 30 Jahren Hunde der japanischen Rasse. "Mit einem Akita zu leben, bedeutet, einen ruhigen angenehmen Hund zu haben. Er hat mit Sicherheit Schwachstellen. Sie muss man erkennen und an dem Problem arbeiten". Eines dieser Probleme ist der Jagdtrieb der Vierbeiner, auf ihn müsse man sehr achten. Wer in der Haltung und Hundeerziehung aber konsequent und erfahren ist, dürfte mit einem Akita keine Probleme haben. "Ein gut sozialisierter Akita ist auf sein Herrchen fixiert", so Kammerscheid-Lammers.

Stressiger Fellwechsel

Ein Nachteil der japanischen Vierbeiner ist mit Sicherheit ihr Fell. Das ist zwar kuschelig, macht aber jede Menge Arbeit. "Der Akita haart zwei Mal im Jahr komplett ab. Dann heißt es zwei Monate lang 'Staubsauger bei Fuß'", weiß die Akita-Expertin. Die restlichen zehn Monate sei das Fell der Akitas pflegeleicht.

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