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Ski-Helme: Modelle für Kinder im Test schlechter als für Erwachsene

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Skihelme im Test  

Skihelme für Kinder unsicher

18.12.2009, 11:01 Uhr | dpa

Junge mit Skihelm.Skihelme im Test: Für Kinder schlechtere Modelle. (Bild: Imago)Skihelme für Kinder haben in einem aktuellen Test schlechter abgeschnitten als Erwachsenenmodelle. Die Reißfestigkeit der Kinnriemen, die mangelnde Stabilität der Helme und enthaltene Schadstoffe führten zu Minuspunkten. Das berichtet der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in Wien. Er hatte gemeinsam mit der "Stiftung Warentest"zwölf Skihelme für Kinder und Jugendliche unter die Lupe genommen. Lediglich zwei erhielten die Note "gut", neun ein "durchschnittlich" und einer ein "weniger zufriedenstellend". Dagegen schnitten bei einem Test aus dem Vormonat sechs Erwachsenenhelme mit "gut" ab, neun mit "durchschnittlich".


Gefahrenstelle Kinnriemen

Besonders kritisch sahen die Prüfer, dass die Kinnriemen bei den Kinderhelmen zu spät aufgehen. In der Regel solle dieser bereits bei einer Belastung von 50 bis 100 Kilogramm reißen, erläutert Franz Wallner, Leiter der Skihelmtests. Bei einem Helm passierte das aber erst bei einer Belastung von 187 Kilo. Bei einem Sturz könne das zu Verletzungen an Hals und Kehlkopf führen. Bei der technischen Prüfung gingen dem VKI zufolge die Schalen von fünf Jugendskihelmen zu Bruch. Knapp die Hälfte erfüllte damit nicht die Vorgabe der Tester, bei den Erwachsenenmodellen fielen dagegen nur zwei Helme durch.

Was passiert bei Stürzen?

Bei fünf Juniorhelmen im Test könnten sich bei Stürzen Steine, Zweige und Skistöcke durch die Schale bohren. Bei acht Helmen löste sich die Notöffnung am Kinnriemen erst bei einer Zugbelastung von mehr als 100 Kilo. Bliebe ein junger Skifahrer damit etwa am Lift hängen, könnte er sich strangulieren. Auch die getesteten Skibrillen haben Schwächen. Anders als viele Modelle für Erwachsene bestehen sie nicht aus besonders widerstandsfähigem Kunststoff. Die Scheiben der Brillen sind daher nur mäßig schlagfest.

Kinderskibrillen im Test

Der VKI bemängelte an den untersuchten Skibrillen, dass der UV-Schutz teilweise unter dem Standard lag. Obwohl die Firmen einen 100-prozentigen Schutz bis 400 Nanometer (nm) zusicherten, wurde dieser Wert bei fünf von 16 Kinderskibrillen unterschritten. Der gemessene Wert habe zwar meist nur knapp darunter gelegen, der vollständige Schutz bis 400 nm sei aber Industriestandard und bei Erwachsenenmodellen gang und gäbe. Bei der Schadstoffbelastung schnitten sowohl die Kinderbrillen als auch die Kinderhelme schlechter ab als die jeweiligen Erwachsenenmodelle. Lediglich eine einzige Brille sei frei von Schadstoffen gewesen, so der VKI. Bei den Erwachsenenbrillen waren es vier von 17. Die Tester fanden Weichmacher in Schaumstoffen und PVC in Brillenrahmen. Da Brillen direkt mit der Haut in Kontakt kommen, sollten sie überhaupt keine schädlichen Stoffe enthalten. In einzelnen Kinderhelmen steckten problematische Flammschutzmittel, Weichmacher und Phthalate.


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