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Haftpflicht: Kinder ab sieben besser mit Versicherung auf die Skipiste

Als Kind nur mit Haftpflichtversicherung auf die Skipiste

31.01.2011, 08:44 Uhr | dpa-tmn

Haftpflicht: Kinder ab sieben besser mit Versicherung auf die Skipiste. Achtung auf der Skipiste: Wenn unversicherte, ältere Kinder Schäden verursachen, kann das für Eltern teuer werden.

Achtung auf der Skipiste: Wenn unversicherte, ältere Kinder Schäden verursachen, kann das für Eltern teuer werden. (Quelle: imago images)

Kinder unter sieben Jahre können gesetzlich nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die sie beim Skifahren verursachen. Eltern sollten für ältere Kinder eine Haftpflichtversicherung abschließen.

Ältere Kinder sollten eine eigene Haftpflichtversicherung haben, wenn sie auf die Skipiste gehen. "Ab einem Alter von sieben Jahren sind Kinder grundsätzlich deliktfähig", erklärte Monika Maria Risch, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht im Deutschen Anwaltverein in Berlin. "Das heißt: Sie können für Schäden, die sie verursachen, zur Verantwortung gezogen werden."

Auf kleinere Kinder aufpassen

Anders verhalte sich das bei kleineren Kindern: "Bis zum siebten Lebensjahr sind Kinder dem Gesetz zufolge nicht verantwortlich für Schäden, die sie anderen zufügen." Verursacht ein Fünfjähriger auf einer Skipiste einen Unfall, bekomme das Opfer keinen Schadenersatz. Allerdings müssten die Eltern ausreichend auf ihr Kind aufpassen. Das bedeutet, dass sie es nicht alleine fahren lassen sollten.

Erhöhte Aufsichtspflicht

Generell haben Eltern auf der Piste eine erhöhte Aufsichtspflicht, sagte Risch. Dabei müssten sie ihre Kinder aber nicht auf Schritt und Tritt überwachen. Wenn zum Beispiel ein neunjähriges Kind sehr sicher auf Skiern sei, dürfe es auch mal alleine fahren. Umgekehrt müsse aber auf einen gleichaltrigen Skianfänger besser geachtet werden.

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