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Eisbär "Knut" starb an Hirnerkrankung

"Knut" starb an Hirnerkrankung

22.03.2011, 14:30 Uhr | AFP, dpa

Die Ursache für den Tod von Eisbär "Knut" war wohl eine Hirnerkrankung. Das teilte der Zoologische Garten Berlin als Ergebnis der Untersuchung des toten Tieres am Dienstag mit. Der berühmte Eisbär war im Alter von vier Jahren am vergangenen Samstag plötzlich gestorben.

Fotoshow: Die Trauer um "Knut"

Deutliche Hirnveränderungen bei Eisbär "Knut"

Erste Untersuchungen des toten Tierkörpers am Leibniz-Institut zeigten "deutliche Veränderungen des Gehirns", die als Grund für den plötzlichen Tod angesehen werden könnten, teilte der Zoologische Garten mit. Andere Organveränderungen seien von den Pathologen nicht festgestellt worden. Weitere Gewebe-Untersuchungen dürften noch mehrere Tage in Anspruch nehmen, hieß es. Mit einem Ergebnis sei nicht vor Freitag zu rechnen. Videos und Fotos zeigten, wie sich Knut am Samstagnachmittag auf einem Felsen im Kreis drehte, ins Taumeln geriet und seitwärts in den Wassergraben seines Geheges kippte. Dort bewegte er sich noch kurz unter Wasser, dann stiegen Luftblasen auf, und das Tier trieb bewegungslos an der Wasseroberfläche.

Knut wird ausgestopft

Eisbär "Knut" wird auch nach seinem Tod der Öffentlichkeit erhalten bleiben: Eine Zoo-Sprecherin bestätigte am Dienstag, dass Knut präpariert wird und ins Berliner Naturkundemuseum kommen soll. Der Präparator des Museums sei bei der Obduktion des Eisbären dabei gewesen.

Direktor denkt über Skulptur nach

Der Zoo-Chef kann sich zudem vorstellen am Eisbärengehege eine kleine Skulptur zum Gedenken an Knut aufzustellen: "Vielleicht, wie Knut als Baby war", sagte Blaszkiewitz. Für ein Denkmal zu Ehren von "Knut" hat der Verein der Freunde des Zoos bereits zu Spenden aufgerufen. "Knut" wäre nicht der erste ausgestopfte Publikumsliebling: Auch die legendären Berliner Zootiere Flusspferd "Knautschke" und Gorilla "Bobby" wurden nach ihrem Tod präpariert und mit Plastiken geehrt.

Zoofreunde sammeln Geld für Knut-Denkmal

An Knut soll künftig auch ein kleines Denkmal erinnern. Eine entsprechende Initiative ergriff der Verein der Freunde des Zoos. Zusammen mit der Leitung des Zoos wolle man eine Skulptur entwerfen lassen und einen Standort finden, an dem ein "dem Eisbärstar Knut angemessenes Denkmal" stehen könne, teilte der Vorsitzende Thomas Ziolko mit. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz hatte am Montag gesagt, er denke an eine Skulptur am Eisbärengehege, die Knut als Tierbaby zeige.

Denkmal hat Tradition im Zoo

Bezahlt werden soll das Denkmal mit Spenden, zu denen der Verein der Zoofreunde aufrief. "Knut wird in den Herzen vieler Besucher weiterleben, dennoch gilt es mit dem Denkmal etwas Bleibendes für kommende Generationen zu schaffen, damit die Einzigartigkeit dieser Tierpersönlichkeit erhalten bleibt", sagte Ziolko. Mit dem Eisbären-Denkmal werde im Zoo eine Tradition fortgeführt, die bei anderen Publikumslieblingen wie dem Gorilla Bobby und dem Flusspferd Knautschke begonnen habe. Auch diese Tiere sind als Skulpturen im Zoo Berlin zu sehen.



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