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Vögel: Seltenes Kiwi-Küken geschlüpft

Seltene Vögel: weißes Kiwi-Küken geschlüpft

24.05.2011, 17:34 Uhr | dpa

Vögel: Seltenes Kiwi-Küken geschlüpft. Vögel: In Neuseeland ist ein seltener weißer Kiwi zur Welt gekommen (Foto: dpa)

Vögel: In Neuseeland ist ein seltener weißer Kiwi zur Welt gekommen (Foto: dpa)

In Neuseeland hat ein sehr seltenes weißes Kiwi-Küken das Licht der Welt erblickt. Das Junge wurde Manukura getauft, was in der Sprache der Ureinwohner soviel wie "von der Statur eines Häuptlings" bedeutet, berichtete das staatliche Brutprogramm am Pukaha Mount Bruce-Zentrum. Die Zoologen feiern mit diesem 14. Küken ihre bislang erfolgreichste Brutsaison der vom Aussterben bedrohten Vögel. Im letzten Jahr waren in den Zentrum nur zehn weiße Kiwis geschlüpft.

Seltene Vögel: Kiwis sind vom Aussterben bedroht

Die Forscher versuchen seit 2003 das Überleben der vom Aussterben bedrohten Kiwi-Arten zu sichern. Dafür bringen sie Kiwi-Eier aus der Wildnis in das Zentrum, brüten sie aus und päppeln die Küken auf, bis sie stark genug sind, um sich in freier Wildbahn vor Angreifern zu schützen. Manukura ist am 1. Mai geschlüpft. Der Vogel sei kein Albino, betonte das Zentrum. Weiße Vögel kämen in der Natur vor, seien aber äußerst selten. "Soweit wir wissen, ist es das erste weiße Küken, das in Gefangenschaft geschlüpft ist", sagte Bob Francis, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Brutzentrums.

Manukura ist besonders angreifbar

Insgesamt schlüpften in dieser Saison in dem Zentrum 14 Küken. In den fünf Jahren davor waren es insgesamt nur zehn. Die Kiwis werden wieder ausgesetzt, wenn sie etwa ein Kilogramm Körpergewicht erreicht haben. Das dauert in der Regel vier bis sechs Monate. Auch Manukura soll wieder in die Freiheit entlassen werden. "Ein weißer Kiwi fällt natürlich auf und ist deshalb angreifbarer", meinte Chris Lester, beim Umweltamt zuständig für das Zentrum.

Kiwis können nicht fliegen

Kiwis können nicht fliegen. Sie sind Nachttiere und leben in Höhlen am Boden. Die größte Art wird etwa 45 Zentimeter groß. Das Umweltamt schätzt die verbliebene Zahl auf gut 70 000. Vor Ankunft der weißen Siedler gab es in Neuseeland außer Fledermäusen keine Säugetiere. Die Kiwis hatten keine natürlichen Feinde. Heute bedrohen vor allem Hermeline und Hunde ihr Überleben.

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