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Tierernährung: Finger weg vont Snacks und Leckereien

Tierernährung  

Tierernährung: Finger weg von Snacks und Leckereien

20.03.2019, 12:00 Uhr | ema

Tierernährung: Finger weg vont Snacks und Leckereien. Das teure Fertigfutter ist häufig alles andere als gesund für die Vierbeiner (Foto: imago)

Das teure Fertigfutter ist häufig alles andere als gesund für die Vierbeiner (Foto: imago)

Hier ein Leckerli, da noch ein Stück Wurst - viele Tierbesitzer drücken Ihre Tierliebe gern durch die Gabe von Snacks und Leckereien aus. Die Werbung suggeriert, dass man seinem Haustier mit der Gabe sogenannter "Snacks" etwas besonders Gutes tut, doch sind diese schmackhaften Happen tatsächlich so gesund? Bei genauerer Betrachtung der Inhaltsstoffe lässt sich erkennen dass die Snacks nicht zum natürlichen Futterspektrum des Tieres passen und sogar negative Auswirkungen auf die Darmfunktion haben können. Außerdem führen sie zum Übergewicht des Tieres.

Snacks: Klare Gewinner auf Deutschem Heimtiermarkt

Fast niemand gibt so viel Geld für Tiernahrung aus, wie die Deutschen. Etwa 2,8 Milliarden Euro ließen sie sich 2010 das Tierfutter kosten. Europaweit stehen sie an dritter Stelle, nach Frankreich und Großbritannien. Klarer Gewinner bei Hund und Katze war das Segment "Snacks" mit einem Zuwachs um 3,4 Prozent auf 332 Millionen Euro. Das ergab eine 2010 erstellte Studie des Industrieverband Heimtierbedarf (IVH). In Zoofachgeschäften, Supermärkten und Drogerien sind die Regale voll mit solchen "Snacks" für Kaninchen, Meerschweinchen, Hunde und Katzen. Dem Tierhalter wird suggeriert, dass er seinem Heimtier mit der Fütterung solcher Snacks etwas besonders Gutes tue. Doch wirklich gesund und artgerecht sind solche Leckereien für die Vierbeiner nicht. Zitat:

Finger weg von den Leckerlis

Bei genauerer Betrachtung der Inhaltsstoffe bestehen diese Snacks zu einem großen Teil aus Komponenten, die weder zum natürlichen noch artgerechten Futtermittelspektrum dieser Tierarten zählen und die bei längerfristiger Gabe eine die Darmfunktion sehr negativ beeinträchtigende Wirkung ausüben können. Außerdem führt die die Gabe von Snacks und Leckereien ohne Berücksichtigung der täglichen Energiezufuhr zu Übergewicht des Tieres. (Zitat)

Das eigene Verhalten hinterfragen

Besitzer übergewichtiger Katzen und Hunde neigen zudem eher dazu, ihrem Tier Futter als Belohnung zu geben, als mit dem Tier zu spielen oder Gassi zu gehen. Darüber hinaus kann eine übergewichtige Katze öfter beim Fressen am Futternapf beobachtet werden, als eine normal gewichtige Katze. Dasselbe gilt für übergewichtige Hunde. Auch neigen Tierhalter, aber vor allem Kinder, dazu dem geliebten Haustier allzu gerne Leckereien zu verfüttern, die sie selbst gernemögen. Auch das wirkt sich negativ auf das Gewicht und somit auf die Gesundheit des Tieres aus. Für den Tierhalter empfiehlt sich also zunächst das eigene Fütterungsverhalten zu hinterfragen.

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