Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Kunst & Kultur > Museen >

Im Planetarium die Geheimnisse des Universums erforschen

Sterngucker  

Im Planetarium die Geheimnisse des Universums erforschen

09.02.2010, 16:13 Uhr | ek (CF)

Im Planetarium die Geheimnisse des Universums erforschen. Im Planetarium können Sie in die unendlichen Weiten des Universums eintauchen und dabei Neues lernen (Quelle: imago images/Werner Otto)

Im Planetarium können Sie in die unendlichen Weiten des Universums eintauchen und dabei Neues lernen (Quelle: Werner Otto/imago images)

Ein Planetarium offenbart seinen Besuchern die Geheimnisse des Universums sowie die Anordnung von Sternen und Planeten auf eine ganz besondere Art und Weise. Dank moderner Technik fasziniert diese Art des "Lernen durch Erleben"-Konzepts besonders die jungen Gäste.

Das erste Planetarium entstand in Deutschland

Der Begriff „Planetarium“ kommt aus der griechischen und lateinischen Sprache und bedeutet so viel wie „Planetenmaschine“. Im 19. Jahrhundert verstand man unter einem „Planetarium“ eine kleine, mechanische Maschine, die den Planetenlauf durch eine Drehvorrichtung veranschaulichte.

Das moderne Planetarium ist dagegen ein großer, halbkugelförmiger Raum, an dessen Kuppel das Planetenspektrum projiziert wird. Die Entwicklung des Planetariums geht auf den deutschen Physiker Walther Bauersfeld zurück, der das erste Modell  1919 im Auftrag des Mikroskop-Herstellers Carl Zeiss entwickelte.

Moderne Planetarien machen das Universum greifbar

In vielen großen Städten in ganz Europa gibt es heute moderne Planetarien, die mit einer besonders ausgeklügelten Technik Sterne und Planeten greifbar machen. An dem ursprünglichen Konzept hat sich nichts geändert: Noch immer wird das Sternen- und Planeten-Spektrum des Himmels an die Decke des Gebäudes projiziert. Nicht selten erhalten die Besucher ein kleines GPS-Gerät, das mit Hilfe von Lagesensoren standortabhängige Informationen bereitstellen kann. Audio-Guides geben derweil weiterführende Informationen zu den gerade betrachteten Himmelsobjekten.

Mit Hilfe von Digitaltechnik können einzelne Planetarien mittlerweile auch ein kuppelfüllendes Bewegtbild projizieren,  das dem „echten“ Himmel fast schon zum Verwechseln ähnlich sieht. Planetarien sind wohlgemerkt getrennt von Sternenwarten zu betrachten: Während beim ersteren die virtuelle Projektion des Sternenhimmels im Vordergrund steht, betrachtet man bei der Sternenwarte den tatsächlichen Himmel durch eine Öffnung in der Decke.



Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
Anzeige
Jetzt bei der Telekom: Surfen mit bis zu 50 MBit/s!
z. B. mit MagentaZuhause M
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Kunst & Kultur > Museen

shopping-portal