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Sushi-Bar: Traditionelle japanische Köstlichkeiten

Fisch und Gemüse  

Sushi-Bar: Traditionelle japanische Köstlichkeiten

13.08.2013, 13:55 Uhr | mb (CF)

Sushi-Bar: Traditionelle japanische Köstlichkeiten. Sushi: Es gibt viele verschiedene Arten dieser japanischen Häppchen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sushi: Es gibt viele verschiedene Arten dieser japanischen Häppchen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In einer Sushi-Bar finden Sie eine bunte Zusammenstellung von japanischen Fischgerichten. Der Fantasie des Sushi-Kochs sind kaum Grenzen gesetzt, es gibt allerdings ein paar traditionelle Zubereitungen, die als Exportschlager in der ganzen Welt zu finden sind. Wenn Sie außerdem einige Verhaltensregeln beim Verzehr beachten, zeigen Sie nicht nur gutes Benehmen, sondern werden den vollen Geschmack von Sushi auskosten können.

Die unterschiedlichen Sushi-Bars

In Japan gibt es zwei Formen von Sushi-Bars, die sich Sushi-ya und Kaiten-Zushi nennen. Diese ursprünglichen Formen lassen sich auch in der westlichen Welt wiederfinden, auch wenn nicht immer explizit die traditionellen japanischen Bezeichnungen verwendet werden: In einem Sushi-ya Restaurant sitzt der Kunde an einer Theke oder einem Tisch und kann dem Koch bei der Zubereitung direkt auf die Finger schauen.

Bei einer japanischen Kaiten-Zushi-Bar fahren die unterschiedlichen Fisch- und Gemüse-Zubereitungen auf einem Laufband, welches zumeist direkt in die Theke gebaut ist, am Kunden vorbei. Hier heißt es Selbstbedienung: Teller haben häufig ein Preisschild oder sind durch farbliche Markierungen einer Preiskategorie zugeordnet. Aufgrund der Hygiene sind die Teller mit einer durchsichtigen Plastikhaube abgedeckt. Wird diese einmal abgenommen, verpflichtet sich der Gast zum Kauf. Sammeln Sie das leere Geschirr am Platz, am Ende wird alles zusammengezählt und abgerechnet.

Sushi-Formen mit Fisch und Gemüse

Grundsätzlich ist Sushi nichts anderes als erkalteter Reis, der mit Reisessig gesäuert und anschließend mit Fisch, Meeresfrüchten, Ei oder Gemüse wie Avocado oder Gurken kombiniert wird. Die Fisch- und Reiskreationen können mit Fisch wie beispielsweise Lachs oder Thunfisch gefüllt sein. Die Zutaten werden auf einer Algenplatte angerichtet und in diese eingewickelt. Ein Blick auf die Variationen in einer Sushi-Bar zeigt, dass sich aus den Grundzutaten einiges machen lässt. Die Formen, die am häufigsten vorkommen, sind Nigiri-Sushi und Maki-Sushi, die jeweils in verschiedene Unterarten aufgefächert sind.

Sushi-Knigge

In japanischen Sushi-Bars und ihren westlichen Pendants bekommen Sie neben den Sushi-Röllchen und -Happen mit großer Wahrscheinlichkeit auch Sojasoße, Wasabi-Paste und eingelegten Ingwer. Die Zeitschrift „Brigitte“ erklärt in einem Bericht zum Thema, welchem Protokoll Sie nun folgen sollten: Gießen Sie zuerst die Sojasoße in die Schüssel und rühren Sie anschließend ein wenig Wasabi-Paste hinein. Wasabi ist ein japanischer Meerrettich und dient als Gewürz: Aber Vorsicht, diese Pflanze ist um ein Vielfaches Schärfer als ihre europäische Verwandtschaft.

Japaner essen Sushi mit den Fingern, wenn sich Ihr Können mit den Essstäbchen also noch in Grenzen hält, können Sie getrost Ihre Hände benutzen - die Etikette verbietet aber Messer und Gabel. Tunken Sie ihre Sushi-Variation kurz in die Sojasoße und nehmen Sie das ganze Stück in den Mund: Nur vom sogenannten Temaki-Sushi - eine Variation des Maki-Sushis, dass mit Algenblättern in einer Art Tüte gerollt ist - beißen Sie ab. Anschließend essen Sie ein kleines Stück Ingwer, das soll den Geschmack der einzelnen Fische neutralisieren, damit Sie jede neue Variation der Sushi-Bar voll auskosten können.

Die Preise in einer Sushi-Bar richten sich nach dem Inhalt des Sushis. Zu den teuersten gehören die Fisch-Sushis. Es können aber auch anderer japanische Köstlichkeiten in einer Sushi-Bar verzehrt werden. So werden zum Beispiel oft auch gegorene Sojabohnen oder Salate angeboten, die auch auf dem Band erhältlich sind.

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