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Das eigene Grundstück: So vermeiden Sie Gefahren für Tiere

Wildtiere  

So vermeiden Sie Gefahren für Tiere auf Ihrem Grundstück

16.01.2015, 15:46 Uhr | ae (CF)

Das eigene Grundstück: So vermeiden Sie Gefahren für Tiere. Für Igel und andere Wildtiere können viele Gefahren im Garten lauern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für Igel und andere Wildtiere können viele Gefahren im Garten lauern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gefahren für Tiere – seien es Haustiere oder Wildtiere – können auch auf dem eigenen Grundstück lauern. Nicht nur ein Gartenteich mit steilem Ufer, sondern auch fehlende Abdeckungen auf Regenwassertonnen werden schnell zur tödlichen Falle. Einige Tipps helfen dabei, solche Gefahren für Tiere zu vermeiden.

Haus und Garten: Zahlreiche Gefahren für Tiere

Hunde und Katzen, aber auch viele wild lebende Tiere wie Feldmäuse, Maulwürfe, Fledermäuse, Marder, Wildkaninchen oder Igel – sie alle tummeln sich auf Ihrem Grundstück. Kein Wunder: Schornsteine, Dachgiebel und Gartenlauben bieten einigen Tieren den perfekten Schutz für das eigene Nest. Doch auf Ihrem Grundstück lauern auch mögliche Gefahren für Tiere.

Ergreifen Sie Vorsichtsmaßnahmen

Da Vögel leicht in unbedeckten Kaminschächten, Licht- und Lüftungsschächten stecken bleiben, sollten Sie diese mit einem Gitter oder Netz abdecken. Das gilt auch für Regenwassertonnen und Teiche, in die Tiere hineinfallen und ertrinken können. Tipp: Achten Sie jedoch darauf, dass sie keine brütenden Tiere einschließen. Generell sollten Grundstücksbesitzer Brut- und Nistzeiten bei Arbeiten an Haus und Garten immer berücksichtigen. Wer zwischen März und Juni seine Hecken schneidet, gefährdet Zaunkönig, Rotkehlchen und Heckenbraunelle.

Große Glas- und Fensterflächen sollten Sie mit markanten Folien bekleben, damit Vögel diese erkennen und nicht gegen die Scheiben prallen. Solche Unfälle enden für die Tiere meist tödlich. Verirrt sich ein Vogel oder eine Fledermaus durch das geöffnete Fenster in den Wohnraum, sollten Sie das Tier vorsichtig einfangen und ins Freie setzen. Vorbeugend helfen Insektengitter und Vorhänge.

Schädlinge ohne Gift bekämpfen: Tipps für Grundstücksbesitzer

Ein Komposthaufen, eine feuchte Wiese oder auch Hühnerställe in unmittelbarer Nähe Ihres Grundstücks können Ratten anlocken. Um der Plage Herr zu werden, sollten Sie aber nicht zu Chemikalien greifen, sondern sich besser an einen Spezialisten der örtlichen Naturschutzbehörde wenden. Das gilt auch, wenn Sie ein Bienen-, Hornissen- oder Wespennest entdecken. Tipp: Um diese Insekten nicht anzulocken, sollten Sie darauf achten, keine Essensreste auf Ihrem Grundstück liegen zu lassen und süße Leckereien abzudecken. 

Auf den Einsatz von Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung und beim Pflanzendüngen sollten Sie weitestgehend verzichten – schon kleine Mengen können Gefahren für Tiere bedeuten und gefährden auch kleine Kinder. Das Verbraucherinformationssystem Bayern (VIS) rät, sorgfältig zu prüfen, ob Sie Dünger wirklich brauchen und ob es umweltverträglichere Alternativen gibt.

Gefahren für Tiere durch Zäune

Metall- oder Maschendrahtzäune stellen weitere Gefahren für Tiere auf Ihrem Grundstück dar. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Zäune nicht mehr fest in der Erde verankert sind. Versucht ein Tier, durch ein Loch von Ihrem zum Nachbargrundstück zu gelangen, kann es hängen bleiben und sich an den scharfkantigen Enden verletzen. Auch morsches Holz kann gefährlich sein. Tipp: Bohren sich Holzsplitter in die weichen Pfoten von Hund und Katze, nutzen Sie eine Pinzette beim Entfernen. Grundsätzlich sollten Sie Zäune und Gatter regelmäßig kontrollieren.

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