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Sind Gartenkreuzspinnen giftig?

Mythos um Achtbeiner  

Sind Gartenkreuzspinnen giftig?

05.07.2011, 12:46 Uhr | km (CF)

Sind Gartenkreuzspinnen giftig?. Die Gartenkreuzspinne wartet in ihrem Netz auf Beute. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Die Gartenkreuzspinne wartet in ihrem Netz auf Beute. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematius) ist die größte Spinne aus der Familie der Radnetzspinnen, die Sie an schattigen Plätzen in Ihrem Garten, auf Waldwegen oder auch am Rande von Feldern finden können. Die Angst vor dieser kleinen Spinne ist unbegründet, denn gefährlich werden kann sie Ihnen nicht wirklich.

Nicht nur die Gartenkreuzspinne ist giftig

Mit nur sehr wenigen Ausnahmen sind alle Spinnen giftig, die es auf dieser Welt gibt. Das Gift ist für sie die einzige Möglichkeit, um sich gegen Feinde zu wehren und Beute zu machen. Die meisten Spinnen, ob sie nun groß oder klein sind, lauern ihren Opfern auf, spinnen sie blitzschnell ein und lähmen oder töten sie dann sofort mithilfe ihres Gifts.

Ob eine Spinne allerdings für den Menschen giftig und damit auch gefährlich werden kann, hängt immer von der Größe der Klauen ab, die seitlich am Kopf der Spinne sitzen. Hinter diesen Klauen sind Drüsen und darin ist das Gift, ähnlich wie in den Giftzähnen von Schlangen. Sind die Klauen lang, dann können sie für den Menschen gefährlich werden, aber das ist bei den Gartenkreuzspinnen nicht der Fall.

Warum die Gartenkreuzspinne nicht gefährlich ist

Obwohl die Spinnen mit dem markanten Kreuz auf dem Rücken die Größten ihrer Art sind, sind sie im Vergleich zum Menschen mikroskopisch klein. Entsprechend kurz sind auch ihre Klauen und sie können damit im Normalfall auch nicht die Haut durchdringen. Das wäre allerdings die Voraussetzung, um das Gift zu platzieren.

Lediglich an den dünnsten Stellen der Haut könnten die Beißerchen durchommen. Doch selbst wenn die Klauen die menschliche Haut durchdringen, bedeutet das immer noch immer keine Gefahr, denn die Dosis des Gifts würde niemals ausreichen, einen Menschen zu gefährden.

Die Gartenkreuzspinne ist übrigens hauptsächlich von Juli bis September anzutreffen, vor allem im Altweibersommer. Sie können im Frühling also getrost ihre Gartenarbeit verrichten, ohne eine Begegnung mit dem kleinen Krabbler zu fürchten.


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