Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Haustiere >

Katzenschnupfen: Was ist das?

Katzenschnupfen: Was ist das?

08.02.2012, 15:41 Uhr | rk (CF)

Katzenschnupfen: Was ist das?. Katzenschnupfen: Die Katze ist müde und angeschlagen (Quelle: imago images)

Katzenschnupfen: Die Katze ist müde und angeschlagen (Quelle: imago images)

Der Katzenschnupfen ist eine ansteckende, tückische Viruserkrankung bei Hauskatzen. Der Krankheitsverlauf kann sich durch die Mitwirkung sogenannter Zweiterreger (Bakterien) selbstständig hochschaukeln.

Bakterien-Magnet

Ein Katzenschnupfen kann durch verschiedene Krankheitserreger ausgelöst werden: Besonders häufig sind Caliciviren und Herpesviren die Übeltäter. Aber auch Chlamydien (bakterienähnliche Parasiten), Mykoplasmen (zellwandlose Bakterien) und Bordetellen (eine weitere Parasiten-Art) lösen einen Katzenschnupfen aus.

Besonders hinterlistig: Ist durch die Viren ein „Futterplatz“ entstanden, lockt dieser weitere Bakterien an. Im Zuge dessen entsteht ein komplexeres Krankheitsbild, das deutlich mehr Symptome abdecken kann. Die Abgrenzung zwischen dem eigentlichen Katzenschnupfen sowie etwaigen Folgeerkrankungen wird mit einem zunehmenden Krankheitsverlauf entsprechend schwieriger.

Besonders ansteckend

Daneben ist der Katzenschnupfen hochansteckend: Da die Übertragung insbesondere durch Augen- und Nasensekrete vonstatten geht, kann sich eine gesunde Katze beim Beschnuppern eines bereits erkrankten Tiers schnell infizieren. Häufig reicht bereits ein Anniesen ohne direkten Körperkontakt.

Auch eine indirekte Infektion, so beispielsweise durch die Verwendung eines befallenen Futternapfs, ist möglich. Abhängig vom Erreger beträgt die Inkubationszeit – der Zeitraum zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit – zwischen zwei und zehn Tagen.

So erkennen Sie einen Katzenschnupfen

Zu den ersten Symptomen gehört ein allgemeines Unwohlsein verbunden mit einer Entzündung der Schleimhäute und ständigem Niesen. Sehr häufig geht damit auch eine Bindehautentzündung einher.

Der ansteckende Nasen- und Augenausfluss ist zunächst sehr wässrig und klar, wird jedoch mit zunehmendem Krankheitsverlauf trüber. Die Katze erscheint infolgedessen müde und angeschlagen. Nach und nach nimmt ihr Futter- und Wasserkonsum ab, was vor allem die Gefahr einer Austrocknung birgt. Der dadurch geschwächte Kreislauf begünstigt den Katzenschnupfen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie Ihren Denim-Look!
bei TOM TAILOR
Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Haustiere

shopping-portal