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Kastration - Welche Vorurteile es gibt und was stimmt

Kastration: Welche Vorurteile es gibt und was stimmt

08.02.2012, 15:55 Uhr | nz (CF)

In Bezug auf die Kastration der Katze gibt es einige Vorurteile, die sich bis heute bei vielen Besitzern hartnäckig gehalten haben. Mit dem nötigen Fachwissen können Sie diese Vorurteile nun endgültig aus der Welt räumen.

Vorurteile zur Kastration von Katzen

Zu den häufigsten Vorurteilen zählt die Meinung, dass die Kastration nicht natürlich und deshalb auch nicht notwendig ist. Natürlich ist sie nicht, aber die Lebensumstände der Katze sind ebenfalls alles andere als natürlich. Würden Katzen wild leben, wäre auch die Bestandsregulierung kein Problem. Da sie aber in der Nähe von Menschen oder sogar in deren Wohnung leben, findet die natürliche Regulierung nicht mehr statt.

Kastration notwendig

Werden Katzen nicht kastriert, hat dies eine unkontrollierbare Fortpflanzung zur Folge, die für die Tiere zur großen Belastung wird. Bis zu drei Mal pro Jahr kann eine geschlechtsreife Katze Kinder bekommen, was bei einer Wurfgröße von drei bis fünf Babys schon eine beachtliche Menge ist. Auch seitens des Tierschutzes ist eine Kastration deshalb unbedingt anzuraten, um unnötiges Leid und volle Tierheime zu verhindern.

Weitere Vorurteile zur Kastration

Ein weiteres Vorurteil ist die angeblich starke Gewichtszunahme aufgrund der fehlenden Geschlechtshormone. Meist liegt Übergewicht an falscher Ernährung. Kastrierte Kater neigen zwar dazu, mehr zu fressen, mit einer geregelten und maßvollen Fütterung ist dies jedoch kein Problem. Auch das Vorurteil der starken Verhaltensänderung nach der Kastration kann nicht bestätigt werden, lediglich das unerwünschte Markieren mit Urin sowie die Rolligkeit bei Katzen bleiben dadurch aus. Ein gewisses Operationsrisiko ist gegeben, allerdings passiert nur in den seltensten Fällen etwas. 

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