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Guerilla-Stricken - Pullover und Schals für Bäume und Laternen

Straßenbild verändern  

Guerilla-Stricken: Pullover und Schals für Bäume und Laternen

09.02.2012, 16:03 Uhr | aw (CF)

Guerilla-Stricken - Pullover und Schals für Bäume und Laternen. Guerilla Stricken: Neuer Trend in Großstädten (Quelle: dpa)

Guerilla Stricken: Neuer Trend in Großstädten (Quelle: dpa)

Das so genannte Guerilla-Stricken ist ein Trend, der in so mancher Großstadt das Straßenbild verändert. Fleißige Stricker hüllen Bänke, Schilder, Bäume und vieles andere in kunstvolle Gewänder aus Wolle. Manchmal ist das ein sichtbares Zeichen für Protest, manchmal geht es einfach nur um die Verschönerung der Stadt.

Protest mit der Stricknadel

Es gibt viele Dinge, gegen die Menschen protestieren - gegen Atomkraft zum Beispiel, gegen die Schließung öffentlicher Einrichtungen oder gegen den Abriss von alten Gebäuden. Auch die Proteste selbst sind sehr vielfältig. Die Palette reicht von der friedlichen Demonstration über Schweigemärsche bis hin zum Aufhängen von Plakaten. Eine besonders kreative Form des Protestes ist das Guerilla-Stricken. In so mancher großen Stadt haben sich längst begeisterte Stricker zusammengefunden, die gemeinsam stricken und durch gezielte Aktionen auf ihre Belange aufmerksam machen wollen. Sie stricken zum Beispiel Protestplakate, auf denen ihre Botschaften zu lesen sind. Oder sie versehen Bäume mit beschrifteten Schals. (Stricken: Warum Handarbeiten wieder voll im Trend liegen)

London als Vorreiter

Wenn es ums Guerilla-Stricken geht, gilt London als Vorreiter. In der britischen Hauptstadt zeigen sich die Stricker besonders kreativ, aber auch besonders fleißig. Hier verpassen sie einer ganzen Parkbank einen Überzug aus Wolle, dort stricken sie eine komplette Telefonzelle von oben bis unten ein. Solche Blüten treibt das Guerilla-Stricken in Deutschland bislang noch nicht. Doch die ersten Schilder, Begrenzungspfosten und andere kleinere Gegenstände im öffentlichen Raum wurden von den Strickern schon bearbeitet.

Sehenswerte Farbkleckse in der Stadt

Das Guerilla-Stricken hat keineswegs immer einen ernsten Hintergrund - auch das zeigt das Beispiel London. Mitunter geht es den Strickern, die regelrechte Künstler sind, auch einfach nur darum, ihre Stadt ein wenig schöner zu machen. Sie sorgen für überraschende Farbkleckse, die sofort die Aufmerksamkeit der Passanten erregen. Die Menschen bleiben staunend stehen, und nicht selten zaubern ihnen die gestrickten Kunstwerke ein Lächeln ins Gesicht.

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