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Fische: Süßwasserfische gut für Anfänger

Fische für Anfänger  

Tipps für das erste Aquarium

08.12.2011, 16:32 Uhr | dpa-tmn, dpa-tmn

Fische: Süßwasserfische gut für Anfänger. Fische: Skalare sind für das erste Aquarium besonders gut geeignet. (Quelle: dpa)

Fische: Skalare sind für das erste Aquarium besonders gut geeignet. (Quelle: dpa)

Wer mit Fischen noch keine Erfahrungen gemacht hat, sollte sich für Süßwasserfische entscheiden. Besonders Buntbarsche und Skalare sind recht pflegeleicht. Wichtig ist, dass die Wassertiere genügend Raum zur Verfügung haben. 100 Liter sollten schon im Aquarium sein. Auch die Wassertemperatur und die Wasserqualität spielen eine wichtige Rolle. Neun Tipps, worauf Anfänger achten sollten.

Fische werden immer beliebter

Immer mehr Menschen schaffen sich ein Aquarium an: "Wurden vor etwa 20 Jahren noch 48 Millionen Zierfische gehalten, sind es heute bereits 85 Millionen", sagt Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn. Die Entscheidung für ein Aquarium sollte am besten im Familienkreis getroffen werden: "Schließlich übernimmt man damit auf Jahre die Verantwortung für regelmäßige Betreuung und Pflege der Tiere."

Vorsicht beim Fisch-Mix 

Jan Wolter vom Ausschuss für Fische der Bundestierärztekammer in Berlin rät Neueinsteigern, sich auf Fische zu beschränken, die aus dem selben Biotop kommen: "Diese Tiere haben die gleichen Ansprüche an Futter, Wasserqualität, Temperatur und Umgebung." Der Experte empfiehlt Anfängern das sogenannte Amazonasbecken. "Dabei handelt es sich um ein spezielles Süßwasseraquarium, in dem nur Tiere aus dem Amazonas leben - zum Beispiel Buntbarsche, Skalare, Salmler, Panzer- oder Harnischwelse." Auch ein Südostasienbecken, zum Beispiel mit verschiedenen Schmerlenarten, sei für Nachwuchs-Aquarianer geeignet. Auf Meerwasseraquarien sollten Einsteiger besser verzichten, da dafür sehr viel Hintergrundwissen und teures Zubehör nötig sind.

Pflanzen und 100 Liter Wasser

Die Gestaltung eines Aquariums mit Steinen, Holz und Pflanzen sollte sich nach den natürlichen Lebensräumen der Fische richten. "Eine ausreichende Bepflanzung ist für die Sauerstoffversorgung und den Erhalt des biologischen Gleichgewichts innerhalb eines Aquariums unerlässlich", sagt Tünte. Wie alle Wirbeltiere seien auch Fische nachweislich schmerzempfindliche, leidensfähige Tiere. Eine ordnungsgemäße Haltung, bei der jedes Tier genug Platz hat, sollte deshalb garantiert sein. Von kleinen Becken mit weniger als 100 Litern Fassungsvermögen rät Tünte ab. "Fische dürfen in einem Aquarium nicht zu eng gehalten werden. Ein Überbesatz kann sonst zu Stress und Krankheiten führen. Auch Algenplage und schlechte Wasserwerte können die Folge sein", warnt er.

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