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Der Jagdhund: Begleiter und Helfer auf der Pirsch

Spezialist und Familienhund  

Die besonderen Eigenschaften von Jagdhunden

01.03.2012, 14:40 Uhr | jh (CF)

Strenggenommen ist jeder Hund ein Jagdhund, haben die Vierbeiner doch einen natürlich innewohnenden Jagdtrieb. Wie dieser aussehen kann, beobachten Sie bereits dann, wenn sich im heimischen Garten ein Kaninchen oder ein Maulwurf verläuft.

Jeder Hund ist ein Jagdhund

Sogar der für gewöhnlich sehr „gemütlich“ daherkommende Mops hat einen solchen Urinstinkt. Natürlich kann der Jagdtrieb bei dem einen Hund mehr und bei dem anderen weniger ausgeprägt sein. Ihn in irgendeiner Weise - so beispielsweise durch ein gezieltes „Anti-Jagd-Training“ - abzugewöhnen, wäre gegen die Natur der Tiere.

Professionelle Jagdhunde sind von der Kleintier-Jagd im heimischen Garten natürlich abzugrenzen: Jack Russel Terrier beispielsweise werden bevorzugt bei der klassischen Jagd im Wald oder auch im freien Feld eingesetzt. Tiere dieser Rasse mögen besonders die Kaninchenjagd, können aber auch anderen Tieren mit einem ordentlichen Zahn hinterherhechten.

Daneben gibt es klassische Stöberhunde wie den Dackel. Diese dienen der Geländesondierung und dem Aufspüren von Tieren, nicht aber der direkten Jagd. Schließlich sind noch Meutehunde wie beispielsweise Beagles und Apportierhunde wie Setter zu unterscheiden.

Familientaugliche Rasse als Jagdhund eingesetzt

Alle Jagdhunde haben einen besonders guten Riecher, gute Reflexe und einen besonders ausgeprägten Jagd- und Spielsinn. Diese Parameter lassen sich gezielt trainieren und schärfen.

Die Spezialisierung geht soweit, dass es Hunderassen für eine ganz bestimmte Jagd gibt: Entsprechend trainierte Windhunde beispielsweise jagen bei Bedarf nur einem ganz bestimmten Wild hinterher. Allerdings muss eine gewisse Grunddisposition gegeben sein, die der Hundehalter bereits beim Spaziergang im Wald erkennen kann.

Da Jagdhunde primär als Begleit- und Familienhunde gezüchtet werden, gelten sie als gesellig, pflegeleicht und kindertauglich. Ein klassisches Beispiel für diese „Alltagstauglichkeit“ ist der erwähnte Dackel, dem man seine Jagdinstinkte auf den ersten Blick sicherlich nicht ansieht. Den natürlichen Jagdtrieb behalten die Hunde in der Regel bis zum hohen Alter, auch wenn die Reflexe mit der Zeit sicherlich abnehmen.

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