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Dackel: Kleiner Hund mit Jagdinstinkt

Kein klassischer Familiehund  

Dackel: Kleiner Hund mit Jagdinstinkt

01.03.2012, 14:40 Uhr | km (CF)

Dackel: Kleiner Hund mit Jagdinstinkt. Dieser Vierbeiner hat den treuherzigen Dackelblick perfekt drauf (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dieser Vierbeiner hat den treuherzigen Dackelblick perfekt drauf (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dackel gehören zu den beliebtesten Hunderassen in Europa. In Deutschland rangiert der Dackel sogar fast auf der ersten Position. Obwohl man es dem Tier auf den ersten Blick nicht wirklich anmerkt, ist es durch und durch ein Jagdhund mit Kampfinstinkten.

In der Geschichte ein Hund für die Jagd

Ursprünglich diente der Dackel der Bau-, Fuchs- und Dachsjagd. Die ersten Tiere dieser Art wurden im 17. Jahrhundert gezüchtet und gingen als „Dachshunde“ in die Geschichte ein. Die genaue Kreuzung ist heute unbekannt.

Es liegt jedoch nahe, dass Dachsbracken mit Wachtelhunden und Spanieln kombiniert wurden. Später entstanden durch weitere Kreuzungen verschiedene Dachshundvarianten mit unterschiedlichen Haarausprägungen.

Dackel neigen zur Selbstüberschätzung

Der Körperbau eines Dackels ist viel charakteristischer als bei den meisten anderen Hunderassen: Die Tiere sind bekanntlich sehr niedrig und besonders lang. Was Fellkonsistenz und Farbe angeht, gibt es heute sehr viele unterschiedliche Varianten. Das erklärt auch das große Spektrum bei Gewicht und Körpergröße/-länge: So kann ein Dackel drei, zuweilen aber auch zehn Kilogramm wiegen.

Fernab davon sind die Tiere von einer aufrechten, aufmerksamen Haltung sowie einem äußerst wachen Gemüt gekennzeichnet – schließlich wurden sie in den vielen Jahren des Jagdeinsatzes ganz gezielt darauf gepolt. Der Hund weist weiterhin sehr viel Mut sowie ein starkes Durchhaltevermögen auf.

Dazu kommen allerdings auch Eigensinnigkeit und Sturheit, was den Umgang mit einem Dackel in manchen Situationen erschweren kann: Nicht selten begibt sich ein Dackel unüberlegt in Gefahrensituationen und überschätzt seine Kraft im Kampf mit anderen Tieren. Das erklärt auch, weshalb die Verletzungsanfälligkeit bei dieser Hunderasse vergleichsweise hoch ist.

Hund mit Familientauglichkeit

Die „Familientauglichkeit“ des Dackels ist dennoch sehr hoch: Fernab des Waldwegs gibt sich der Hund freundlich, intelligent und zurückhaltend. Eine enge Bindung zu Vertrauenspersonen ist ihm sehr wichtig. Als klassisches „Schoßhündchen“ eignet sich die Rasse allerdings nicht – schon der Bewegungs- und Erkundungsdrang des Tieres würde dagegen sprechen.


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