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Tollwut beim Hund: Eine gefährliche Krankheit

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Tollwut beim Hund: Eine gefährliche Krankheit

12.07.2012, 16:50 Uhr | sk (CF)

Tollwut – auch als "Rabies", "Rage" oder "Lyssa" bekannt – ist eine besonders heimtückische und gefährliche Erkrankung des Hundes. Sie wird durch Viren übertragen und kann im Extremfall auch Menschen infizieren. Erfreulicherweise tritt die Tollwut heutzutage nur noch selten auf.

Übertragung der Tollwut durch Speichel

Die klassischen Träger der Tollwut-Viren sind wilde Tiere wie beispielsweise Füchse sowie Fledermäuse. In vielen Ländern übertragen auch streunende Katzen und Hunde den Virus. Eine besonders hohe Konzentration der Viren findet sich im Speichel der Tiere wieder.

Dementsprechend wird die Tollwut besonders durch Bisse und Lecken von Hautabschürfungen oder Wunden übertragen. Die Übertragung durch Ausscheidungen wie Kot oder Urin ist dagegen deutlich seltener.

Von der Eintrittsstelle wandern die Viren in das zentrale Nervensystem des Hundes, von wo aus die restliche Verbreitung im Körper stattfindet. Im Zuge dessen gelangt der Erreger auch in die Speicheldrüsen, was letztendlich auch die hohe Infektiosität ausmacht.

Die drei Phasen der Tollwut

Hunde, die mit dem Virus in Berührung gekommen sind, laufen verschiedene Stadien durch. Anfangs sind noch keine nennenswerten Veränderungen zu erkennen. Die erste Phase der Tollwut-Erkrankung ist die „Prodromalphase“, die sich durch Nervosität, Angst und stellenweise auch Fieber bemerkbar macht.

Das Tier wird plötzlich reizbar und aggressiv. Allerdings ist auch eine umgekehrte Wesensveränderung möglich: So werden vormals aggressive Zeitgenossen plötzlich ganz zahm. Es folgt die „wütende Phase“, indem das Tier scheinbar rastlos und unkontrolliert umherstreift und auch gegenüber vertrauten Menschen ausrastet.

Am Ende steht die „stumme Phase“: Die Gesichtsmuskeln des Hundes erfahren eine zunehmende Lähmung. Das Tier kann den Kiefer nicht mehr geschlossen halten, Speichel tritt aus. Am Ende steht der unausweichliche Atmungsausfall.

Bei Tollwut noch keine sichere Diagnostik

Das genaue Feststellen der Erkrankung ist sehr schwer, zumal es noch keine routinemäßig eingesetzten Diagnosemethoden gibt. Die einzige sichere Methode ist die mikroskopische Überprüfung des Gehirns nach dem Ableben des Hundes.

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