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Impfung: Schützen Sie Ihren Hund vor Krankheiten

Impfung: Schützen Sie Ihren Hund vor Krankheiten

12.07.2012, 16:49 Uhr | am (CF)

Durch eine Impfung kann der geliebte Hund effektiv und schmerzfrei vor vielen Infektionskrankheiten bewahrt werden. Obwohl es sich hierbei um die wichtigste vorbeugende Maßnahme überhaupt handelt, vernachlässigen viele Halter den Gang zum Tierarzt.

Die aktive Immunisierung durch Impfung

Grundsätzlich ist beim Thema Impfung zwischen der aktiven und der passiven Immunisierung zu unterscheiden. Bei der aktiven Immunisierung erhält der Hund abgetötete und abgeschwächte Antigene. Diese sind nicht infektiös und regen das Immunsystem des Tiers an, bestimmte Antikörper zur Vorbeugung zu bilden.

Das oberste Leitmotiv einer solchen Maßnahme ist ein spezifischer, langfristiger Schutz gegen eine bestimmte Infektionskrankheit. Von Nachteil ist die vergleichsweise lange Zeit, die der Körper des Hundes für die Herstellung der besagten Antikörper benötigt – der Schutz wirkt daher oft erst nach Wochen.

Die passive Immunisierung für den Hund

Bei der passiven Immunisierung bekommt der Hund ein spezielles „Immunserum“ verabreicht, das die benötigten Antikörper bereits beinhaltet. Entsprechend kann diese Impfung ihre Wirkung sofort entfalten. Der Schutz besteht im Gegensatz zur aktiven Immunisierung allerdings nicht langfristig: Da die verabreichten Antikörper vom Hundeorganismus als „körperfremd“ erkannt werden, schwinden sie mit der Zeit dahin.

Bestimmte Erreger sollten bei allen Tieren geimpft werden – in diesem Zusammenhang spricht der Tierarzt von „Core-Impfungen“. Diese umfassen in der Regel Tollwut, Leptospirose, Staupe, Parvovirose sowie die ansteckende Leberentzündung (Hepatitis). Diese Erkrankungen sind für den Hund lebensgefährlich und können teilweise auch auf den Menschen übertragen werden – eine entsprechende, frühzeitige Impfung gilt daher als unabdingbar.

Welche Non-Core-Impfungen kommen in Frage?

Alle anderen Impfungen werden auf freiwilliger Basis angeboten und als „Non-Core-Impfungen“ bezeichnet. Welche davon für Ihren Hund in Frage kommen, hängt nicht zuletzt von Alter und Rasse ab.

Der Tierarzt könnte nach einer Eingangsuntersuchung die folgenden Non-Core-Impfungen nahelegen: Tetanus, Coronaviruose (Coronaviren), Zwingerhusten (Bordetella bronchiseptica, Canines Para-Influenza-Virus), Borreliose (Borrelia burgdorferi sensu stricto), Canine Herpes-Virus-Infektion (Canines Herpesvirus), Dermatophytose, Mikrosporie, Trichophytie (Pilzerkrankungen) und Babesiose (Babesia canis).

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