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Hitzschlag beim Hund: Schnelles Handeln ist gefragt

Hitzschlag beim Hund: Schnelles Handeln ist gefragt

13.07.2012, 15:42 Uhr | ah (CF)

Die Sommer werden immer trockener und wärmer. Vor allem zur Hochsaison im Juni und Juli können auch Hunde von einem Hitzschlag ereilt werden. In einem solchen Fall müssen Sie sofort handeln, da das Ganze im Extremfall tödlich ausgehen kann.

Symptome eines Hitzschlags

Die Normaltemperatur eines Hundes liegt zwischen 38 und 39 Grad. Steigt Sie auf 40 oder gar 41 Grad, ist ein bedenkliches Level erreicht: Die Organe werden nicht mehr ordnungsgemäß durchblutet, und der gesamte Organismus "kocht über".

Eine lähmende Erschöpfung und lautes Hecheln machen sich breit – Symptome, die Sie als Hundehalter in den heißen Monaten des Jahres unbedingt zu deuten wissen sollten. Die Augen des Hundes wirken eingefallen. Stellenweise kommt es zu Erbrechen sowie einer hellroten Färbung des Zahnfleisches.

Empfehlenswerte Erste-Hilfe-Maßnahmen

Eigentlich können Hunde Hitze sehr gut vertragen. Ein Hitzschlag ereilt das Tier besonders dann, wenn es über einen längeren Zeitraum in einem aufgeheizten Raum eingesperrt ist – beispielsweise im Auto.

Sofern das Tier die genannten Symptome an den Tag legt, sollte es zunächst an einen kühlen, schattigen Ort gebracht werden. Im nächsten Schritt helfen kühle Wickel oder gleich fließendes, kaltes Wasser aus dem Eimer gegen die Überhitzung des Körpers.

Sofern das Tier die Kraft dazu hat, sollte es viel, aber kontrolliert trinken und der zunehmenden Dehydrierung entgegensteuern. Halten Sie derweil ein Thermometer bereit, um die Temperatur in regelmäßigen Abständen überwachen zu können. Natürlich sollte diese am Ende nicht unter die Normtemperatur fallen.

Unbedingt zum Tierarzt fahren

Nach einem starken Hitzschlag ist das Tier benommen und am Ende seiner Kräfte. Unbedingt sollte das Tier nach der Erstversorgung einem Tierarzt vorgeführt werden. Sofern benötigt, kann dieser eine Infusion legen und den Hund medikamentös aufpäppeln. Ist das Tier bewusstlos, sorgt der Mediziner für das Freihalten der Atemwege, um eine ordnungsgemäße Luftzirkulation zu ermöglichen.

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