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Unter Wasser fotografieren: Tipps für Hobbyknipser

Schnorcheln und Tauchen  

Unter Wasser fotografieren: Tipps für Hobbyknipser

21.04.2011, 11:14 Uhr | ms (CF)

Unter Wasser fotografieren: Tipps für Hobbyknipser. Tipps für Unterwasserfotografie (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Tipps für Unterwasserfotografie (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beeindruckende Fotos unter Wasser aufzunehmen, ist nicht nur für Profis, sondern auch für Hobbyfotografen spannend. Mit ein paar Tipps können selbst Anfänger ohne große Umstände Fische, Muscheln und Korallen unter der Wasseroberfläche fotografieren.

Vorbereitungen für das Fotografieren unter Wasser

Ein Tauchgang im Meer ist unvergesslich. Das faszinierende Erlebnis lässt sich sogar für das Erinnerungsalbum festhalten, wenn Sie gute Fotos von Ihrem Unterwassertrip machen. Dafür sind im Grunde nur wenige Vorbereitungen nötig. Es reicht allerdings auf keinen Fall, Ihre Kamera mit einer durchsichtigen Plastiktüte oder einem Gefrierbeutel zu umhüllen, denn schon geringe Mengen von eindringendem Salzwasser können sie zerstören.

Einfach und günstig funktioniert der Schutz einer normalen Digitalkamera mit einer flexiblen Fototasche aus Kunststoff, die in Standardgrößen für Fotoapparate und sogar Handys erhältlich ist. Sie kann die empfindlichen Geräte bis zu einer Tiefe von fünf Metern unter Wasser schützen. Die Kosten dafür beginnen bei 30 Euro. Maßgeschneiderte Varianten sichern die Kamera auch bis zu einer Tiefe von 50 Metern. Bei dieser Qualität steigt aber auch der Preis deutlich an.

Aluminium-Gehäuse und wasserfeste Kameras

In noch größerer Tiefe von bis zu 40 Metern können Sie unter Wasser mit Aluminium-Gehäusen fotografieren, die es ab circa 150 Euro im Fachhandel gibt, schreibt rp-online.de. Allerdings lassen sich mit diesen Schutzhüllen normalerweise nur der Ein- und Ausschalter und der Auslöser der Kamera bedienen. Einstellungen für besonders kreative Bilder sind damit also nicht möglich. Profis lassen sich auch Gehäuse für eine Tauchtiefe von bis zu 120 Metern anfertigen, preislich steigen diese aber bis in den vierstelligen Bereich.

Wer möglichst viele Kamerafunktionen verwenden möchte, um die Unterwasserwelt zu fotografieren, kann dazu eine Outdoor-Kamera verwenden, die alle Funktionen einer üblichen Kamera aufweist, zusätzlich aber auch wasserdicht und stoßfest ist. Ein gutes Gerät, das in bis zu zehn Meter Wassertiefe fotografieren kann, kostet laut Angaben von Chip.de zwischen 100 und 200 Euro.

Tipps für die ersten Fotos unter Wasser

Ihre ersten Unterwasserbilder sollten Sie beim Schnorcheln und nicht auf einem Tauchgang machen, damit Sie erst einmal in Ruhe üben können. Das rät der Unterwasserfotograf Clemens Conrad aus Reinbek bei Hamburg im Interview mit rp-online.de. Schießen Sie außerdem am besten zunächst Fotos von einfachen Motiven, die sich nur wenig bewegen, wie zum Beispiel Korallen. Von Experten wird dafür eine Verschlusszeit von 1/40 Sekunde empfohlen. Einen Schritt weiter gehen Sie dann, indem Sie Fische mit einer Verschlusszeit von 1/125 Sekunde ablichten. Verzichten Sie dabei auf den Zoom und halten Sie den Abstand zum Motiv geringer als zwei Meter, weil das Bild sonst schnell verwackelt.

Wenn sie Fische fotografieren möchten, dann sollten Sie vor allen Dingen Ruhe bewahren, denn durch schnelle Bewegungen haben Sie die Meeresbewohner schnell vertrieben. Bei einem Fischschwarm bietet sich die Serienbildfunktionen an, da Sie in kurzer Zeit viele Bilder machen können und somit die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass eines der Bilder scharf ist. Die Fotos wirken meist interessanter, wenn man das Motiv oder auf gleicher Höhe fotografiert, empfiehlt Clemens Conrad.

Die Sache mit dem Blitz

Wenn Sie besonders gut ausgeleuchtete Bilder mit der Blitzfunktion unterstützen möchten, sollten Sie am Blitzgerät einen sogenannten Diffusor montieren, der das harte Blitzlicht dämpft und verhindert, dass bei der Aufnahme Trübstoffe im Wasser reflektiert werden und das Gesamtbild stören, so der Rat des Schweizer Foto-Magazins fotointern.ch. Der integrierte Blitz reicht kaum aus, da er die Schwebeteilchen im Wasser, wie Schneefall aussehen lässt.

Bis zu einer Tiefe von fünf Metern brauchen Sie im Normalfall keinen Blitz, zumindest bei Tageslicht. Möchte man allerdings leuchtende Farben, dann empfiehlt sich zusätzliches Kunstlicht. Geht es noch tiefer, sollten Sie auf gar keinen Fall auf einen externen Blitz verzichten, da die Bilder sonst sehr blaustichig und düster wirken.

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