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Was es über das Betreuungsgeld zu wissen gibt

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Zu Hause erziehen  

Was es über das Betreuungsgeld zu wissen gibt

28.05.2018, 14:09 Uhr | dpa, t-online.de

Was es über das Betreuungsgeld zu wissen gibt. Betreuungsgeld: Wohl kaum eine andere Sozialleistung wurde vor Einführung so kontrovers diskutiert. (Quelle: Getty Images/evgenyatamanenko)

Betreuungsgeld: Wohl kaum eine andere Sozialleistung wurde vor Einführung so kontrovers diskutiert. (Quelle: evgenyatamanenko/Getty Images)

Das Betreuungsgeld wurde 2013 eingeführt und zwei Jahre später wieder abgeschafft. Wer sein Kind daheim betreut, bekommt in einigen Bundesländern dennoch Geld.

Wohl kaum ein staatlicher Zuschuss hat so kontroverse Diskussionen ausgelöst wie das Betreuungsgeld. Mit der Sozialleistung sollten Eltern unterstützt werden, die ihre Kleinkinder zu Hause erziehen. Echte Wahlmöglichkeit für Eltern, so lautet das Argument der Befürworter – "Herdprämie" und "Billigangebot" sagen die Gegner. Die staatliche Leistung wurde 2013 auf Bundesebene eingeführt und schon 2015 wieder aufgegeben.

Warum das Betreuungsgeld auf Bundesebene abgeschafft wurde

Die Richter am Bundesverfassungsgericht urteilten am 21. Juli 2015, dass das Betreuungsgeld verfassungswidrig ist und nicht der Bund, sondern die Länder für Sozialleistungen dieser Art zuständig sind (1 BvF 2/13).

Einen genereller Anspruch auf Betreuungsgeld gibt es auf Bundesebene damit nicht mehr. In einigen Bundesländern gibt es aber ein Landeserziehungsgeld.

Wo es Landeserziehungsgeld gibt

Landeserziehungsgeld können Eltern in diesen Bundesländern beantragen:

Die Zahlungen erhalten Eltern, die Kinder im zweiten oder dritten Lebensjahr zu Hause betreuen. 

In Thüringen läuft das Landeserziehungsgeld allerdings aus. Es wird nur noch für Kinder gezahlt, die vor dem 1. Juli 2015 geboren worden sind. In Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern gab es die Sozialleistung ebenfalls. Sie wurde in beiden Bundesländern allerdings wieder abgeschafft.

Warum das Betreuungsgeld eingeführt wurde

Das Betreuungsgeld wurde am 1. August 2013 eingeführt und Eltern gewährt, die ihre Kleinkinder zu Hause betreut haben. So sollten Eltern die Wahl haben, ihre Kinder privat zu versorgen oder sie in eine öffentlich geförderte Kindertagesstätte zu geben.

Mit dem Betreuungsgeld sollte die Arbeit von Eltern anerkannt und unterstützt werden, die ihr Kind im privaten Umfeld erziehen und betreuen, so die Aussage des Familienministeriums.

So viel Betreuungsgeld gab es

Das Betreuungsgeld wurde in zwei Etappen eingeführt. Ab August 2013 gab es für jedes Kind monatlich 100 Euro, ab August 2014 dann 150 Euro. Es wurde gewährt für Kinder ab dem 15. bis zum 36. Lebensmonat. Zuständig für die Auszahlung des Betreuungsgeldes waren die Länder.

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