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Mohrenfalter: Schmetterling mit großer Familie

Edelfalter  

Mohrenfalter: Schmetterling mit großer Familie

22.08.2013, 16:18 Uhr | mb (CF)

Die Unterarten des Mohrenfalters sind kaum zählbar. Sie alle gehören zur Familie der Edelfalter, die in der gesamten nördlichen Hemisphäre der Erde verbreitet sind. Die meisten Schmetterlinge dieser Gattung sind braun gefärbt, weisen aber eine andersfarbige Binde oder Augenflecken am Flügelrand auf – so auch der weißbindige und der Rundaugen-Mohrenfalter.

Heimische Schmetterlingsart: Rundaugen-Mohrenfalter

Von Mitte Mai bis Mitte Juli flattert der Rundaugen-Mohrenfalter durch das mittel- und süddeutsche Bergland, durch Frankreich sowie Mittel- und Osteuropa. Besonders wohl fühlt sich der Schmetterling in mageren, grasigen Brachen mit kniehoher Vegetation. Hier saugen die Falter an gelben Blüten wie Hahnenfuß-, Fingerkraut- und Habichtskrautgewächsen.

Wie der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) berichtet, ist der Schmetterling im Norddeutschen Tiefland nahezu ausgestorben. Die Weibchen benötigen lange Grashalme, um daran ihre Eier abzulegen und auch die Raupen ernähren sich von diversen Grasarten, bevorzugt dünnblättrige Süßgrasarten wie Schaf- und Rot-Schwingel.

Flügelober- und Unterseiten sehen beim Rundaugen-Mohrenfalter gleich aus. Sie sind ebenmäßig dunkelbraun gefärbt, lediglich von weiß gekernten Augenflecken durchbrochen. Diese liegen zentral in einer weich auslaufenden, orangefarbenen Binde am Flügelrand. Die Flügelspannweite eines Rundaugen-Mohrenfalters schwankt zwischen 32 und 40 Millimetern.

Weißbindiger Mohrenfalter

Der weißbindige Mohrenfalter hingegen ist deutlich an der weißen Binde zu erkennen, die seine dunkelbraunen Flügel einrahmt. Dank der weißen Sprenkel unterscheidet er sich deutlich von dem graubindigen und dem gelbbindigen Mohrenfalter sowie weiteren Arten. Mit dem Rundaugen-Schmetterling gemein hat er die hellen, von schwarz und orange eingefassten, Augenflecken am Flügelrand.

Seine typische Flugzeit ist von Mitte Juli bis Ende August, sein Lebensraum erstreckt sich vom Mittelgebirge über Skandinavien und das Baltikum bis ins nördliche Russland. Die Schmetterlingsart, die überwiegend in lichten Wäldern zu beobachten ist, befindet sich auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten.

Sowohl der Rundaugen- als auch der weißbindige Mohrenfalter können im Raupenstadium überwintern, bevor sie sich im Frühling einpuppen. Die Verpuppung erfolgt am Boden oder in Bodennähe zwischen mehreren Pflanzenteilen. Ihr Wachstum ist dementsprechend langsam.

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