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Alpensalamander bevorzugt hohe Lebensräume

Amphibien  

Alpensalamander bevorzugt hohe Lebensräume

09.09.2013, 09:46 Uhr | kg (CF)

Der Alpensalamander ist in nicht nur in den Alpenländern, sondern auch in den Gebirgen des Balkans unterwegs. In Lagen von 800 bis 2.000 Metern Höhe ernährt er sich von Käfern, Würmern, Nacktschnecken und anderen Kleintieren.

Lebensraum Gebirge: Rückzug bei Sonne und Trockenheit

Seine glänzend schwarze Haut erinnert an einen feuchten Gartenschlauch. Allerdings sind die Flanken nicht ganz glatt, sondern mit warzigen Erhebungen versehen, die Drüsenausgänge enthalten. Der Bauch ist meist bleigrau. Im Gegensatz zum Feuersalamander ist der Alpensalamander zierlich. Er erreicht nur eine maximale Länge von 16 Zentimetern, wobei die Weibchen in der Regel kleiner sind als die Männchen.

Bei gutem Wetter sind Alpensalamander nur sehr schwer im Gebirge zu entdecken. Sobald nämlich die Sonne scheint und die Luft trocken ist, verstecken sich die Tiere unter Steinen und Baumstümpfen. Ihr bevorzugtes Habitat sind schattige, von klaren Bächen durchzogene Buchen- und Laubmischwälder, in Nadelwäldern sind sie nur selten anzutreffen. Oberhalb der Baumgrenze bewegen sie sich zwischen Alpenweiden, Felsfluren, Zweigstrauchfluren und auf Schutthalden. Nach heftigen Regenfällen verlassen die Alpensalamander ihre Schlupfwinkel und begeben sich auf Futter- oder Partnersuche.

Alpensalamander durchlebt kein Laichstadium 

Während die meisten anderen Amphibien ihren Laich im Wasser ablegen, ist die Fortpflanzung des Alpensalamanders und die Entwicklung seines Nachwuchses nicht ans Wasser gebunden. Die Weibchen bringen ein bis zwei voll entwickelte Jungtiere zur Welt, die sofort lebensfähig sind. Sie sind etwa vier Zentimeter lang und atmen über die Lungen – nicht über die Kiemen wie ihre Verwandten, die Kaulquappen.

Die Unabhängigkeit von Laichgewässern stellt eine notwendige Anpassung an die Bedingungen im Gebirge dar. Dadurch unterscheidet sich der Alpensalamander von anderen Amphibien, deren Lebensräume, insbesondere aber deren Laichgewässer, akut bedroht sind. Dennoch stehen die Tiere laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) europaweit unter Artenschutz.

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