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Jagertee: Die besondere Glühweinvariante

Heißgetränk  

Jagertee: Die besondere Glühweinvariante

28.11.2013, 17:11 Uhr | mp (CF)

Neben Glühwein, Feuerzangenbowle und Punsch gehört auch der Jagertee zu den beliebtesten Weihnachtsgetränken. Ob auf dem Weihnachtsmarkt in geselliger Runde, im Urlaub zum Après-Ski oder daheim in privater Atmosphäre – die österreichische Spezialität wärmt den Körper und belebt den Geist.

Jagertee: Eine österreichische Spezialität

Anders als Glühwein besteht klassischer Jagertee nicht aus Wein sondern aus Rum. Die andere Hauptzutat ist Schwarztee. Je nach Rezept, welches regional und geschmacksbedingt variieren kann, können aber auch verschiedene Beigaben, wie eben Wein, Obstler, Säfte oder ätherische Öle hinzukommen. Zucker ist stets enthalten. Die Gewürze beschränken sich in der Regel auf traditionelle Weihnachtsgewürze wie beispielsweise Nelken und Sternanis.

Eine Besonderheit des Weihnachtsgetränks liegt im Rum – damit sich das Heißgetränk offiziell Jagertee nennen darf, muss dafür Inländer-Rum verwendet werden. Zudem ist Jagertee laut EU-Richtlinie ein Produkt mit geographischer Angabe und muss in Österreich hergestellt werden, um den Namen offiziel zu tragen. Ähnliche Getränke, die beispielsweise in Deutschland hergestellt werden, heißen alternativ demnach zum Beispiel Förstertee oder Hüttentee.

Weihnachtsgetränk mit Tradition

Der Ursprung des Jagertee, der auch Jagatee genannt wird, geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Österreichische Waldarbeiter, Jäger und Förster sollen das alkoholische Getränk in den kalten Wintermonaten im Wald getrunken haben, um sich warmzuhalten. Die Ursprünge liegen wahrscheinlich in den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Tirol.

Heute wird das Weihnachtsgetränk, ähnlich wie Glühwein, vorwiegend zur Weihnachtszeit genossen oder nahezu ganzjährig auf Berghütten an Wanderer und Skifahrer ausgeschenkt. Jährlich werden in Österreich über eine halbe Millionen Liter Jagertee industriell produziert.

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