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Ein Pferdekaufvertrag bietet Rechtssicherheit

Reitsport  

Ein Kaufvertrag für ein Pferd lohnt sich für beide Seiten

25.02.2014, 13:31 Uhr | ch (IP)

Der Kauf eines Pferdes ist eine große finanzielle Investition, bei der durchaus Schwierigkeiten auftreten können. Möchten Sie ein Pferd kaufen, ist es daher nicht nur wichtig, genau über den gesundheitlichen Zustand des Tieres informiert zu sein, sondern auch, einen Kaufvertrag für das Pferd aufzusetzen.

Vertrag statt Handschlag

Während es früher üblich war, den Kauf eines Pferdes per Handschlag zu besiegeln, ist es heutzutage ratsam, einen expliziten Kaufvertrag für das  Pferd aufzusetzen. Dies hat auch mit dem neuen EU-Kaufrecht und den besonderen Rückgabe- und Garantievereinbarungen zu tun, die Sie in einem solchen Vertrag in jedem Fall festhalten sollten. Da das gekaufte Pferd mittlerweile von Züchtern aus ganz Europa stammen kann, ist eine rechtliche Grundlage in Vertragsform für Sie unerlässlich.

Beachten Sie hierbei besonders zwei Aspekte: Neben der zweifelsfreien Zuordnung des Pferdes durch Name, Alter und Rasse sollten Sie auch das Ergebnis seiner Gesundheitsuntersuchung im Kaufvertrag festhalten.

Verschiedene Vertragsarten für Pferde

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem Vertrag von zwei Privatleuten und dem Vertrag mit einem Unternehmer. Da Pferdezüchter unternehmerisch tätig sind, gelten für sie spezielle Bestimmungen bezüglich Garantie und Rückgabe, wie die Fachzeitschrift „Cavallo“ auf ihrer Internetseite erklärt. Die unterschiedlichen Verträge können Sie dort einsehen und herunterladen. Besitzen Sie bereits ein Pferd, möchten aber ein neues bei einem Züchter kaufen, können Sie unter gewissen Umständen ihr altes Pferd dort in Zahlung geben.

Um beim Kauf eines Pferdes genaue Kenntnisse über dessen gesundheitliche Verfassung und Fähigkeiten zu bekommen, empfiehlt sich neben der Hinzuziehung eines Veterinärs auch ein Proberitt oder, falls möglich, ein Kauf auf Probe. So können Sie testen, ob Sie mit Ihrem neuen Pferd zurechtkommen und Sie die Einheit bilden, die zwischen Pferd und Reiter bestehen sollte.

Ein Kaufvertrag für ein Pferd bietet Sicherheit für beide Parteien

Vor dem Kauf eines Pferdes sollten Sie sich zudem über den Aufwand bezüglich Pflege und den Umfang der Kosten informieren. Die Unterbringung und Verpflegung eines Pferdes verlangt monatlich hohe Ausgaben und ist kaum refinanzierbar, es sei denn, Sie vergeben eine Reitbeteiligung. Alternativ können Sie in einem Pferdekaufvertrag unter Umständen eine Ratenzahlung vereinbaren, um die Kosten besser kalkulieren zu können.

Sollten Sie mit dem Pferd Turnierziele verfolgen und es zu diesem Zweck erwerben, ist es sinnvoll, bisherige Turniererfahrung und Erfolge im Vertrag festzuhalten. Viele Züchter bieten Ihnen zudem einen Stammbaum an, den Sie gewissenhaft fortführen sollten, falls Sie Ihr Pferd später wieder verkaufen möchten. Letztlich sollte der Vertrag von beiden Seiten mit korrekten, wahrheitsgemäßen Angaben gefüllt werden, um Regressansprüchen von vornherein entgegenzuwirken.

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