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Die passenden Hunde für Allergiker

Tierhaarallergie  

Hunde für Allergiker: Rassen und Tipps

21.02.2014, 16:37 Uhr | ne (IP)

Ein Zusammenleben zwischen Hunden und Allergikern ist zwar nicht einfach, aber möglich. Mit einigen Tipps, welche Hunde sich für Allergiker eignen und welche hygienischen Regeln Sie beachten sollten, erleichtern Sie sich Ihren Alltag als Tierhaarallergiker.

Die Allergene sind im Speichel

Tierhaarallergien beim Menschen sind unangenehm und können im schlimmsten Fall erst Monate nach der Anschaffung eines Vierbeiners auftreten. Die allergische Reaktion wird hierbei allerdings nicht unmittelbar durch die Haare ausgelöst, sondern durch ein Allergen, das sich unter anderem im Speichel der Tiere befindet und durch das Lecken des Fells darin verteilt wird.

Wissen Sie, dass Sie allergisch auf den Speichel von Hunden reagieren, müssen Sie dennoch nicht zwangsläufig als Allergiker auf einen Hund verzichten. Stehen Sie im Verdacht, allergisch auf Hunde zu reagieren, machen Sie einen Allergietest und besprechen Sie diesen ausführlich mit einem Allergologen.

Welche Hunde für Allergiker infrage kommen

Wenn Sie sich trotz Allergie entscheiden, einen Hund bei sich aufzunehmen, können Sie durch die Wahl der richtigen Rasse ein Zusammenleben ermöglichen. Sogenannten Wasserhunden und den ihnen verwandten Pudeln wird nachgesagt, dass sie weniger Allergien auslösen und daher als Hunde für Allergiker geeignet sind.

Sie haben ein struppiges Fell, das im Alltag und während des Fellwechsels zwischen den Jahreszeiten weniger Haare verliert und so weniger Allergene im Haushalt verteilt. Somit lösen diese Tiere bei Ihnen nicht nur weniger Allergien aus, sondern reduzieren auch noch die täglichen Reinigungsarbeiten, die bei einem Hund im Haushalt immer anfallen.

Seit den 1990er Jahren werden außerdem spezielle Hunde für Allergiker gezüchtet. Möchten Sie also trotz Allergie einen Hund, können Sie auch auf die Rassen Labradoodle und Goldendoodle zurückgreifen. Diese haben ein recht langes Fell, das weniger allergische Reaktionen als kurze Tierhaare auslösen soll. Grund dafür ist vermutlich, dass sich der Speichel der Tiere besser in langem Fell verteilt und die Allergene dann nicht mehr in so hoher Konzentration vorkommen.

Was Sie als Allergiker noch beachten sollten

Da den Tierhaaren bei Allergien eine zentrale Rolle zukommt, sollten Sie diese regelmäßig entfernen und täglich staubsaugen. Lassen Sie den Hund zudem nicht in Ihr Schlafzimmer. So wird die Nacht erholsam und Sie haben einen garantiert symptomfreien Rückzugsort. Zudem sollten andere Familienmitglieder, die nicht unter einer Tierhaarallergie leiden, die Hygiene und Fellpflege des Hundes übernehmen.

Sprechen Sie sich außerdem regelmäßig mit Ihrem behandelnden Hautarzt oder Allergologen ab. Machen Sie sich Sorgen, dass Ihre Kinder durch einen Hund eine Allergie bekommen könnten, seien Sie beruhigt. In der Online-Ausgabe der Zeitung „Welt“ heißt es hierzu: „Kinder, die mit Hunden und Katzen im Haushalt leben, bekommen nicht häufiger Tierallergien als Kinder, die ohne Tiere groß werden.“

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