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Ameisen bekämpfen: Was hilft gegen Ameisen im Garten?

Insektenschutz  

Ameisen bekämpfen: was hilft gegen Ameisen im Garten?

02.06.2016, 13:47 Uhr | tl (CF)

 Ameisen bekämpfen: Was hilft gegen Ameisen im Garten?. Ameisen sind im Garten grundsätzlich keine Schädlinge. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ameisen sind im Garten grundsätzlich keine Schädlinge. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ameisen im Garten sind grundsätzlich etwas Natürliches – bekämpfen Sie die Insekten daher nur im Notfall. Hobbygärtnern sind die Krabbler trotzdem oft ein Dorn im Auge, vor allem wenn sie sich im Rasen bewegen und Erdhügel aufwerfen. Doch gibt es Maßnahmen, die Sie ergreifen können.

Ameisen im Garten: Der beste Schutz ist Vorbeugung

"Ameisen machen im Garten normalerweise keinerlei Probleme. Die Probleme hat nur der Mensch, wenn er sich an ihnen unter Umständen stört. Aber Ameisen gehören zum Garten, man sollte sie tolerieren", erklärt Ameisenfachmann Dieter Bretz dem ARD-Magazin „Ratgeber: Haus und Garten“. Anstatt mit giftigen Fallen gegen die Insekten vorzugehen, können Sie diverse Vorsorgemaßnahmen treffen, um sie fernzuhalten.

Ameisen im Garten können Schäden an Ihren Pflanzen nur indirekt anrichten, indem sich die sechsbeinigen Insekten unter Ihren Gartengewächsen bewegen und die jeweiligen Wurzeln dort so den Kontakt zum Erdboden verlieren. Nährstoffe können dann nicht mehr übertragen werden und das Gewächs kann austrocknen. Wenn Sie den Wurzelbereich der betreffenden Pflanze aber regelmäßig bewässern, beschädigen Sie die Wanderwege der Ameisen, sodass die kleinen Krabbler gezwungen sind, einen Umweg zu machen.

Achten Sie auch darauf, kein Tierfutterreste oder sonstige Lebensmittel im Garten offen liegen zu lassen, damit die Ameisen gar nicht erst angezogen werden.

Ameisen im Rasen: Was hilft?

Besonders wenn Ameisen im Rasen leben, können ihre Erdbauten den Gesamteindruck der Grünfläche stören. Die kleinen Hügel sind allerdings schnell entfernt – und Sie beschädigen das Zuhause der Insekten nicht, denn die eigentlichen Nester liegen wesentlich tiefer in der Erde.

Sofern Sie Ameisen im Garten beziehungsweise im Rasen haben, können Sie die Nahrungsmittelgrundlage der Insekten bekämpfen: die Blattläuse. Ameisen halten sich Läuse, um deren Ausscheidungen, den sogenannten Honigtau, aufzunehmen. "Sind keine Blattläuse mehr da, verschwinden auch die Ameisen", erklärt die Biologin Sabine Prozell in einem Interview mit "Zeit Online".

Mit Splitt und Fugenmörtel gegen Ameisen im Garten

Damit Ameisen im Rasen, und speziell auf Ihrer Terrasse, nicht zum Ärgernis werden, sollten Sie schon beim Anlegen vorsorgen. Dazu empfiehlt Diplom-Biologe Bretz: „Das Richtige ist, die Platten in Splitt zu legen von der Körnung vier bis sieben. Dann ist das Problem gelöst.“ Verzichten Sie unbedingt auf Pflastersand unter den Terrassensteinen.

Mit Fugenmörtel aus dem Fachhandel dichten Sie Ihre Konstruktion zudem zusätzlich ab – den Insekten wird damit nicht nur das Nisten erschwert, Sie können sich so auch vor sprießendem Unkraut schützen.

Ameisen mit Hausmitteln bekämpfen

Die kleinen Insekten haben eine positive Wirkung auf das Ökosystem, daher sollten Sie wenn möglich auf das Töten der Tierchen verzichten. Häufig wird Backpulver als Schädlingsvernichter eingesetzt. Biologin Prozell gibt jedoch zu bedenken, dass die Ameisen qualvoll verenden, da sich das Backpulver in ihrem Körper ausdehnt und es sie regelrecht zerreißt.

Besser ist es, wenn Sie versuchen die Ameisen umzusiedeln, indem Sie einen mit Erde gefüllten Blumentopf umgekehrt auf das Nest stellen. Sind die Ameisen in den Topf gezogen, können Sie diesen mit einem Spaten aufnehmen und an einen neuen Ort setzen.

Auch mit Gerüchen lassen sich die Krabbeltiere vertreiben: Der Duft von ätherischen Kräutern wie Thymian, Zitronenkraut oder Lavendel stört den Orientierungssinn der Ameisen. Durch intensive Gerüche wie Essig oder Zitronenschalen an den Nesteingängen werden die Tierchen abgeschreckt.

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