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Zecken in Wald und Garten: So schützen Sie Ihr Haustier

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Gefährliche Blutsauger  

So schützen Sie Ihr Haustier vor Zecken

20.03.2015, 13:43 Uhr | JL, t-online.de

Zecken in Wald und Garten: So schützen Sie Ihr Haustier. Hat sich eine Zecke bereits festgesaugt, sollten Tierhalter rasch handeln, um eine Krankheitsübertragung zu verhindern. (Quelle: imago)

Hat sich eine Zecke bereits festgesaugt, sollten Tierhalter rasch handeln, um eine Krankheitsübertragung zu verhindern. (Quelle: imago)

Der Frühling kommt und mit ihm steigende Temperaturen, die zu langen Spaziergängen mit dem Hund einladen. Ab konstanten sieben Grad Celsius erwachen jedoch auch die Zecken aus ihrem Winterschlaf und lauern besonders auf Vierbeiner. Mit den richtigen Tipps kann man jedoch einiges gegen die fiesen Blutsauger tun.

In Deutschland ist es vor allem die Schildzecke "Gemeiner Holzbock," die in Wiesen und Sträuchern sitzt. Läuft ein passender Wirt an dem Parasiten vorbei, springt sie schnell ab und beginnt, nach einer geeigneten Stelle zum Blutsaugen zu suchen.

Zecken lieben wenig behaarte Körperstellen

Auf dünnhäutigen und wenig behaarten Stellen, die gut durchblutet sind, haben Zecken leichtes Spiel. Deshalb saugen sich die Parasiten am liebsten an Ohren, Hals, Bauch, Schenkelinnenseiten und Zehenzwischenräumen des Haustieres fest. Der Tierschutzverein TASSO e.V. rät daher Hunde- und Katzenbesitzern, nach jedem Freigang diese Körperregionen ihres Tieres abzusuchen.

Öl ist beim Zecken-Ziehen tabu

Hat sich eine Zecke bereits am Haustier festgesaugt, ist es wichtig, dass sie behutsam entfernt wird. Trotz gängiger Praxis ist es dabei tabu, die Zecke vor dem Ziehen mit Öl und Kleber abzutöten. Während dem Ersticken passiert es nämlich häufig, dass sich die Zecke übergibt und so Bakterien und Viren in die Einstichstelle überträgt. Eine Zeckenzange oder -pinzette ist für die Entfernung völlig ausreichend. Kleine Hebelbewegungen mit dem Instrument lösen die Widerhaken des Parasiten von der Tierhaut, ohne Sekret aus dem Zeckenkörper in die Wunde zu drücken.

Anschließend sollten Tierhalter immer überprüfen, ob auch wirklich die gesamte Zecke entfernt ist. Bleiben etwa Teile des Rüssels stecken, kann das bei Hund und Katze zu Entzündungen der Haut führen.

Lyme-Borreliose kann tödlich enden

Nicht jede Zecke macht Hund und Katze automatisch krank. Grundsätzlich gilt: Je länger die Zecke am Haustier saugt, desto größer ist das Risiko einer Krankheitsübertragung. Die Lyme-Borreliose ist die am weitesten verbreitete Krankheit durch Zeckenbisse. Nach einer Inkubationszeit von zwei bis zu fünf Monaten sind Symptome wie Schmerzen, Entzündungen, Fieber und Lähmungserscheinungen der Gelenke zu beobachten. Häufig wird dabei der Bereich um die Einstichstelle zunehmend röter, was als Wanderröte bezeichnet wird.

Bei jedem Borreliose-Verdacht zum Tierarzt

Besonders tückisch ist, dass die Symptome bei jedem infizierten Haustier unterschiedlich stark zutage treten. "Der Verlauf kann beschwerdefrei bis hin zu schwer und sogar tödlich endend sein," erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Bettina Schmidt. Beim kleinsten Verdacht, sollten Halter daher schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Dort sind auch Anti-Zeckenmittel erhältlich.

Spezielle Halsbänder schützen Hunde vor Zecken

Sehr wirksam sind Zecken-Halsbänder, die den Wirkstoff Pyrethroid enthalten. Das Mittel verteilt sich über den Körper des Hundes. Der Stoff reizt die Nervenzellen an den Füßen der Zecke: Die Tiere spüren vermutlich Schmerzen und verhalten sich wie auf einer heißen Herdplatte - das vertreibt sie. Vier bis sechs Monate hält der Schutz. Katzen vertragen kein Pyrethroid. Für sie sind Tropfen besser geeignet, die Fipronil enthalten. Einfach einen Tropfen auf den Nacken der Katze geben, um die Zecken abzutöten. Der Schutz hält drei bis vier Wochen.

Trotzdem sollte auch das Tierfell, das mit Anti-Zeckenmitteln behandelt wird, regelmäßig untersucht werden.

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