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Weißstorch: Bedrohter Zugvogel

Adebar  

Weißstorch: Bedrohter Zugvogel

04.11.2015, 13:09 Uhr | om (CF)

Weißstorch: Bedrohter Zugvogel. Der Weißstorch erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 2,20 Metern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Weißstorch erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 2,20 Metern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Weißstorch ist ein Vogel, der seit jeher eng beim Menschen lebt. So ranken sich um Adebar oder den Klapperstorch viele Legenden. Wie viele Zugvögel ist allerdings auch er stark gefährdet.

Adebar: Der bekannteste aller Zugvögel

Der Weißstorch ist ein Storch, wie er im Buche steht: Kopf, Brust und der vordere Teil seines Gefieders sind weiß, die Schwungfedern und seine hintere Körperhälfte schwarz und der Schnabel sowie die Beine rötlich.

Der Vogel wird im Volksmund auch Adebar oder Klapperstorch genannt. Der Grund für Letzteres sind die typischen Geräusche, die er mit seinem langen Schnabel erzeugt. Die Zugvögel klappern dabei, um sich zu begrüßen, aber auch wenn sie sich bedroht fühlen und Feinde verscheuchen wollen.

Wo der Weißstorch zu finden ist

Der Weißstorch ist ein Kulturfolger: Er lebt dort, wo Menschen sind. Der Vogel baut sein Nest oft auf Dächern, Baumwipfeln oder auf Strommasten. Ansonsten mag er es feucht. Er hält sich in Sumpfgebieten, in der Nähe von Bächen und Flüssen sowie in häufig überschwemmten Wiesen und Weiden auf. Dort findet der Vogel seine bevorzugte Nahrung: Lurche, Eidechsen, Schlangen, Fische und Insekten.

Warum der Vogel gefährdet ist

Obwohl der Weißstorch-Bestand in den vergangenen Jahren wieder zugenommen hat, gelten die Zugvögel nach wie vor als gefährdet. Der Hauptgrund dafür ist, dass ihr Lebensraum immer mehr zurückgeht. Sümpfe werden trockengelegt, in den Überwinterungsgebieten südlich der Sahara herrscht oft Dürre und entlang der Zugrouten gehen Rastgebiete verloren. Auch Strommasten mit elektrischen Freileitungen werden dem Weißstorch oft zum Verhängnis. Viele Störche sterben durch Stromschläge.

Mittlerweile gibt es umfangreiche Schutzmaßnahmen: Neben der Schaffung von Biotopen und Schutzgebieten werden Stromleitungen im Gebiet des Weißstorches verkabelt oder markiert, um die Vögel auf die tödliche Falle aufmerksam zu machen.

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