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Schwarzstorch: Bunt, trotz des Namens

Unglücksbote  

Schwarzstorch: Bunt, trotz des Namens

04.11.2015, 13:06 Uhr | uc (CF)

Schwarzstorch: Bunt, trotz des Namens. Die Lebensräume des Schwarzstorchs schwinden langsam dahin. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Lebensräume des Schwarzstorchs schwinden langsam dahin. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Von Metallgrün bis Purpur: Der Schwarzstorch ist ein ziemlich bunter Vogel. Von Frühling bis Spätsommer halten sich die scheuen Zugvögel in Deutschland auf. Erfahren Sie mehr über das faszinierende Tier.

So bunt ist der Schwarzstorch

Der Schwarzstorch hat zwar überwiegend dunkles Gefieder – darauf geht auch sein Name zurück. Allerdings schimmert dieses bei Lichteinfall in unterschiedlichen Farben: Violett, Purpur, Grün, Rosa und Gold. Die Farbpalette der Federn rund um seinen Kopf gleicht jener eines Regenbogens. Auch der an und für sich rötliche Schnabel weist bunte Flecken auf.

Zu Gesicht bekommt man den bunten Zugvogel jedoch selten. Denn anders als sein Verwandter, der Klapper- oder Weißstorch, ist der Schwarzstorch sehr scheu und lebt abseits des Menschen in Waldgebieten.

Der Zugvogel lebt versteckt in feuchten Wäldern

Die Zugvögel bevorzugen sumpfige Wälder, durch die ein Fluss oder Bach fließt. Dort finden sie ihre bevorzugte Nahrung: Frösche, kleine Fische, Wasserkäfer und andere wirbellose Tiere stehen zum Beispiel auf seinem Speiseplan der Schwarzstörche.

Der Zugvogel brütet zwischen Frühling und Spätsommer, sein Nest errichtet er im Schutz der Bäume. Normalerweise kehrt ein Tier immer wieder an den gleichen Brutplatz zurück, sofern es nicht gestört wird.

Vom Unglücksboten zum gefährdeten Vogel

Wie so viele Zugvögel ist auch der Schwarzstorch gefährdet. Jahrhunderte lang wurde er vom Menschen verfolgt und gejagt. Denn anders als der Glück bringende Adebar galt der Schwarzstorch als Unglücksbote.

Mittlerweile machen ihm vor allem der Rückgang der Wälder, die Trockenlegung von Feuchtgebieten und die Intensivierung der Landwirtschaft zu schaffen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Zugvögel erst im Alter von drei Jahren zu brüten beginnen. Viele Tiere erreichen dieses Alter gar nicht erst.

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