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Grauer Star beim Hund: Was Sie wissen müssen

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Milchige Linse  

Grauer Star beim Hund: Was Sie wissen müssen

27.01.2016, 13:55 Uhr | tl (CF)

Grauer Star beim Hund: Was Sie wissen müssen. Vor einer Operation sollte der Hund eingehend untersucht werden. (Quelle: imago/blickwinkel)

Vor einer Operation sollte der Hund eingehend untersucht werden. (Quelle: blickwinkel/imago)

Die Augenkrankheit kann Menschen betreffen – und auch Tiere: Grauer Star beim Hund ist leider relativ häufig, einzelne Rassen sind besonders oft betroffen. Lesen Sie hier, wie Sie Ihrem Vierbeiner im Fall der Fälle helfen können.

Einschränkung der Sehfähigkeit: Grauer Star beim Hund

Grauer Star beim Hund lässt sich meist schon mit bloßem Auge erkennen: Die Linse ist getrübt und wirkt wie mit einem milchigen Film überzogen. Die Ursache hierfür ist meist eine erhöhte Wasseraufnahme der Linse, deren Fasern dadurch aufquellen. Das Ergebnis: Das Sehvermögen des Tieres lässt durch die Erkrankung, wissenschaftlich auch Katarakt genannt, deutlich nach. Ohne Behandlung drohen ernsthafte Folgeschäden wie Entzündungen oder eine Ablösung der Linse.

Laut der "Rheinischen Post/dpa" gibt es Hunderassen, die besonders anfällig für eine Katarakt sind: Sowohl Afghanen als auch Golden Retriever leiden häufig unter Grauem Star.

Behandlung der Katarakt: Eine Operation als einzige Möglichkeit

Grauer Star beim Hund lässt sich ausschließlich durch eine Operation beheben – andere Behandlungsmöglichkeiten, beispielsweise Medikamente wie Salben, Tropfen oder Tabletten, existieren nicht.

Experten raten jedoch vor der Operation zu einer eingehenden Untersuchung: Hier stellt der behandelnde Arzt per Ultraschall fest, wie genau der Zustand der betroffenen Linse ist. Wie dick ist die Linse? Gibt es dahinter Missbildungen, liegt eventuell eine Netzhautablösung vor? Dies sind wichtige Informationen, die dem Tierarzt helfen, zu bestimmen, ob eine Operation den gewünschten Erfolg bringen kann: die Wiederherstellung des Sehvermögens. Auch der Gesundheitszustand des Tieres sowie sein Alter spielen hier wichtige Rollen.

Üblicherweise erfolgt die Operation der Erkrankung ambulant. Der Eingriff kann allerdings nicht spontan geschehen: Etwa eine Woche vorher erhält das Tier Medikamente, die einer möglichen Entzündungsreaktion vorbeugen sollen.


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