Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Kunst & Kultur >

Berliner Dom: Restauriertes evangelisches Gotteshaus

Monumentales Gebäude  

Berliner Dom: Restauriertes evangelisches Gotteshaus

20.01.2016, 10:43 Uhr | hm (CF)

Berliner Dom: Restauriertes evangelisches Gotteshaus. Der Berliner Dom ist eine beliebte Sehenswürdigkeit bei Touristen. (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Der Berliner Dom ist eine beliebte Sehenswürdigkeit bei Touristen. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Der Berliner Dom erinnert mit seiner monumentalen Architektur eher an ein barockes Schloss als an eine Kirche. Das evangelische Gotteshaus thront auf der Spree-Insel über Berlin und lockt viele Besucher an. Erfahren Sie mehr über die größte Kirche Berlins.

Vorgeschichte von Berlins größter Kirche

Schon 1465 gab es mit der Erasmus-Kapelle im kurfürstlichen Schloss religiöses Leben auf der Spree-Insel. Diese Stiftskirche wurde als Domkirche bezeichnet. Nachdem das Domstift 1536 zunächst in einer einstigen Dominikanerkirche einen neuen Standort fand, wurde sie nur drei Jahre später zu einem lutherischen Gotteshaus. Mitte des 18. Jahrhunderts abgerissen, wurde die Domkirche schließlich in einen barocken Neubau verlegt.

Monumentalbau auf der Spree-Insel

Der heutige Berliner Dom wurde nach dem Abbruch seines Vorgängers von 1894 bis 1905 auf Bestreben von König Wilhelm I. erbaut und stark von Barock und Hochrenaissance beeinflusst. Viele Zeitgenossen empfanden den Bau, der 11,5 Millionen Mark verschlang, zu protzig für ein evangelisches Gotteshaus.

Das dreigliedrige Gebäude ist vom Lustgarten aus über eine Freitreppe aus Granit zu erreichen. Im Zentrum befindet sich eine Predigtkirche, die mit ihrer achtseitigen Architektur besticht. In die Pfeiler sind Standbilder der großen Reformatoren denen der Kurfürsten gegenübergestellt.

Die 70 Meter hohe Kuppel überragt den Bau. In die Kuppel ist ein Mosaik der Bergpredigt eingefasst, das aus über einer halben Million einzelner Steinchen besteht.

Berliner Dom: Zerstörung im 2. Weltkrieg

Durch einen Luftangriff während des 2. Weltkriegs im Jahre 1940 wurde fast der gesamte Berliner Dom zerstört. Besonders die Kuppelkonstruktion war beinahe vollständig vernichtet. Da in den Nachkriegsjahren keine Gelder für die Restauration vorhanden waren, zerfiel die Kirche immer mehr.

Erst 1975 wurde der Dom mit staatlichen und kirchlichen Mitteln wieder aufgebaut. Die Außenfassade war 1983 wiederhergestellt, wobei der Kuppelbereich große Änderungen zu zuvor ausweist. Der Innenausbau zog sich bis 2002 hin. Seitdem kann der Berliner Dom in all seiner Pracht inklusive Hohenzollerngruft wieder besucht werden.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie Ihren Denim-Look!
bei TOM TAILOR
Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Kunst & Kultur

shopping-portal