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Vampir: Blutsaugendes Nachtwesen

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Vampir: Blutsaugendes Nachtwesen

17.02.2016, 14:54 Uhr | uc (CF), ji

Vampir: Blutsaugendes Nachtwesen. Das Draculaschloss ist heute ein beliebtes Ziel für Touristen. (Quelle: imago images/robert fishman)

Das Draculaschloss ist heute ein beliebtes Ziel für Touristen. (Quelle: robert fishman/imago images)

Der Vampir war in der jüngeren Vergangenheit eines der beliebtesten Fabelwesen in Kunst und Kultur. Galt er einst noch als gefürchteter Blutsauger, hat er in den letzten Jahren als romantischer Held in Film und Buch auch Einzug in viele Jungmädchenträume gehalten. Doch was steckt eigentlich hinter dem Mythos?

Vampir-Vorfahren: Blutsaugende Monster im Volksglauben

Blut ist ein wichtiger Bestandteil von Aberglauben und Volksmythen in Asien und Südamerika. In Form von blutigen Menschenopfern übten beispielsweise die Azteken ihren Glauben aus. Die indische Göttin Kali köpfte einen scheinbar unbesiegbaren Dämon und trank sein Blut. In Europa schließlich vermischte sich die Legende vom Wiedergänger – einem Toten, der in die Welt der Lebenden zurückkehrt – mit der des orientalischen Dämons zum Vampir.

Dabei gehörte das Blutsaugen jedoch noch nicht zwingend zu seinen Eigenschaften. Der Mythos verbreitete sich nach und nach über ganz Europa.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Bram Stokers Dracula prägt das Vampirbild

Das heutige Vampirbild wurde besonders von einem literarischen Werk geprägt. Der irische Schriftsteller Bram Stoker schuf 1897 mit dem Roman "Dracula" einen Klassiker des Schauerromans. Als Vorbild für seinen fiktionalen Blutsauger Dracula diente ihm der walachische Herrscher Vlad III., der im 15. Jahrhundert angeblich zahllose Menschen hatte pfählen lassen. Sein Beiname Draculea ("Sohn des Drachen") inspirierte offensichtlich auch den Namen der Romanfigur.

Geografisch verortete Stoker seinen Roman um den Vampir Dracula nicht zufällig in Transsilvanien, dem heutigen Gebiet Siebenbürgen in Rumänien: Hier war der Volksglaube um den dämonischen Vampir besonders stark.

Eigenschaften des Blutsaugers

Heutzutage werden ganz bestimmte Eigenschaften mit dem Vampir verbunden. Grundlegend ist, dass er sich von Blut ernährt und unsterblich ist. Den Tag verbringt ein Vampir klassischerweise im geschlossenen Sarg, da er keine Sonne verträgt und sonst zu Staub zerfallen würde. Nachts geht der Vampir dann auf die Jagd nach Blut. In manchen Versionen kann er sich in die Tiere der Nacht, etwa eine Fledermaus oder einen Wolf, verwandeln.

Er meidet das Kreuz und Knoblauch. Besiegt werden kann er nur durch einen Pflock ins Herz, teilweise auch durch Feuer. Modernere Adaptionen des Stoffes aus Literatur und Film orientieren sich oft nicht mehr so stark an Dracula, sondern präsentieren eine abgemilderte Version des Blutsaugers.

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