Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Familie & Beruf > Unterhaltsrechner >

Kostenloser Unterhaltsrechner nach Düsseldorfer Tabelle 2018

So viel Kindesunterhalt müssen Sie zahlen  

Unterhaltsrechner auf Basis der Düsseldorfer Tabelle 2018

13.06.2018, 07:57 Uhr | t-online.de, sah

Kostenloser Unterhaltsrechner nach Düsseldorfer Tabelle 2018. Kindesunterhalt: Hier können Sie berechnen, wie viel Unterhalt Sie gemäß der Düsseldorfer Tabelle zahlen müssen. (Quelle: dpa)

Kindesunterhalt: Hier können Sie berechnen, wie viel Unterhalt Sie gemäß der Düsseldorfer Tabelle zahlen müssen. (Quelle: dpa)

Wie viel Unterhalt muss ich für mein Kind zahlen? Diese Frage stellt sich bei einer Trennung oder Scheidung. Mit diesem kostenlosen Unterhaltsrechner können Sie einen Richtwert auf Basis der aktuellen Düsseldorfer Tabelle 2018 ermitteln.  

Jetzt Unterhalt berechnen:

Nettogehalt des Unterhaltpflichtigen:

Alter Kind 1:

+

Kind hinzufügen

Unterhaltsrechner: Ihre Berechnung

So verwenden Sie den Unterhaltsrechner

Die Düsseldorfer Tabelle regelt bundesweit Unterhaltsansprüche von Kindern, gestaffelt nach Altersgruppen. Zur Berechnung des Unterhalts wird hier zunächst das Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen ausgewählt. Im nächsten Schritt wird das Alter des Kindes angegeben. Bis zu vier weitere Kinder können hinzugefügt werden.

Bei der Berechnung des Unterhalts ist zu beachten, dass das Kindergeld zwischen beiden Elternteilen geteilt wird. Der Unterhaltsrechner zieht automatisch die Hälfte des Kindergeldes vom Unterhaltsbetrag ab. Berücksichtigt wird in der Berechnung, dass sich das Kindergeld nach Anzahl der Kinder staffelt.

Alle Angaben ohne Gewähr
Dieser Unterhaltsrechner verwendet als Datenbasis die Werte der Düsseldorfer Tabelle 2018. Das berechnete Ergebnis ist lediglich ein Orientierungswert ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Daraus können keine Rechtsansprüche wegen inhaltlicher Fehler, Unvollständigkeiten oder unzutreffender Ergebnisse abgeleitet werden. Weil bei der Berechnung des Kindesunterhalts viele individuelle Faktoren berücksichtigt werden müssen, wenden Sie sich für eine exakte Berechnung des Unterhalts am besten an einen Fachanwalt für Familienrecht.

Unterhaltssätze 2018 laut Düsseldorfer Tabelle

Das sind die Unterhaltssätze für 2018 (Altersstufen in Jahren, Unterhalt in Euro):

Einkommensstufen (Netto)0-56-1112-17volljährigBedarfskontrollbetrag
bis 1.900 Euro348399467527880/1.080
1.901-2.3003664194915541.300
2.301-2.7003834395145801.400
2.701-3.1004014595386071.500
3.101-3.5004184795616331.600
3.501-3.9004465115986751.700
3.901-4.3004745436367171.800
4.301-4.7005025756737591.900
4.701-5.1005296077108022.000
5.101-5.5005576397488442.100
ab 5.501 Euro nach
den Umständen des Falles

So werden Beträge für den Unterhalt ermittelt

Auf den Bedarf des Kindes ist das Kindergeld anzurechnen – bei minderjährigen Kindern zur Hälfte, bei volljährigen vollständig. Die tatsächlichen Zahlbeträge verringern sich demnach entsprechend.

Beispiel: Der Mindestunterhalt in der ersten Altersstufe beträgt 348 Euro. Davon ist das halbe Kindergeld abzuziehen. Dieses beträgt für das erste Kind 194 Euro, davon wird die Hälfte angesetzt, also 97 Euro. Der Zahlbetrag für den Unterhaltspflichtigen beläuft sich damit auf 251 Euro (348 Euro – 97 Euro).

Bedarfskontrollbetrag

In der letzten Spalte der Düsseldorfer Tabelle ist der Bedarfskontrollbetrag zu finden. Dieser Betrag soll gewährleisten, dass der Unterhaltspflichtige finanziell nicht schlechter dasteht als der Unterhaltsberechtigte. 

Das bedeutet: Ist das "Resteinkommen" des Unterhaltspflichtigen nach Abzug des zu zahlenden Unterhalts geringer als der Bedarfskontrollbetrag in der jeweiligen Einkommensstufe, wird der Unterhaltspflichtige so lange in eine niedrigere Einkommensstufe herabgesetzt, bis der Bedarfskontrollbetrag nicht mehr unterschritten wird.

Tabelle: Zahlbeträge für das erste und zweite Kind 

Die folgenden Zahlbeträge ergeben sich nach Abzug des jeweiligen Kindergeldanteils – bei Volljährigen das volle Kindergeld, bei Minderjährigen die Hälfte. Seit dem 1. Januar 2018 beträgt das Kindergeld für das erste und zweite Kind 194 Euro.

1. und 2. Kind0-56-1112-17volljährig
bis 1.900 Euro251302370333
1.901-2.300269322394360
2.301-2.700286342417386
2.701-3.100304362441413
3.101-3.500321382464439
3.501-3.900349414501481
3.901-4.300377446539523
4.301-4.700405478576565
4.701-5.100432510613608
5.101-5.500460542651650

Tabelle: Zahlbeträge für das dritte Kind

Die folgenden Zahlbeträge ergeben sich nach Abzug des jeweiligen Kindergeldanteils – bei Volljährigen das volle Kindergeld, bei Minderjährigen die Hälfte. Seit dem 1. Januar 2018 beträgt das Kindergeld für das dritte Kind 200 Euro.

3. Kind0-56-1112-17volljährig
bis 1.900 Euro248299367327
1.901-2.300266319391354
2.301-2.700283339414380
2.701-3.100301359438407
3.101-3.500318379461433
3.501-3.900346411498475
3.901-4.300374443536517
4.301-4.700402475573559
4.701-5.100429507610602
5.101-5.500457539648644

Mindestunterhaltsverordnung

Die "Düsseldorfer Tabelle" existiert seit 1962 und dient als Richtlinie zur Bemessung des Kindesunterhalts.

Bis zum 31.12.2015 richtete sich der Mindestunterhalt nach dem Steuerfreibetrag für minderjährige Kinder. Seit 1. Januar 2016 richtet sich der Mindestunterhalt laut Gericht direkt am Existenzminimum der Kinder aus. Der Betrag wird alle zwei Jahre durch Rechtsverordnung festgelegt.

Selbstbehalt für Unterhaltspflichtige

Wie viel Unterhaltspflichtige von ihrem Einkommen behalten dürfen, ist ebenfalls geregelt:

Unterhaltspflichtig gegenüber...Selbstbehalt
Kindern bis 21 Jahre (im Haushalt eines Elternteils und allg. Schulbildung), Unterhaltspflichtiger erwerbstätig1.080 Euro
Kindern bis 21 Jahre (im Haushalt eines Elternteils und allg. Schulbildung), Unterhaltspflichtiger nicht erwerbstätig880 Euro
anderen volljährigen Kindern1.300 Euro
Ehegatten oder Mutter/Vater eines nichtehelichen Kindes1.200 Euro
eigenen Eltern1.800 Euro

In den 1.080 beziehungsweise 880 Euro Selbstbehalt sind bis 380 Euro für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung enthalten. Der Selbstbehalt soll erhöht werden, wenn die Wohnkosten (Warmmiete) den ausgewiesenen Betrag überschreiten und nicht unangemessen sind.

Mangelfall

Reicht das Einkommen eines Elternteils nicht aus, um den Unterhaltsforderungen eines oder mehrerer Kinder nachzukommen, spricht man vom sogenannten Mangelfall. Dieser liegt vor, wenn der Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen unterschritten würde. Auch Unterhaltszahlungen an einen Expartner fallen hierunter.

Laut Gesetz ergibt sich folgende Rangordnung:

1. Minderjährige unverheiratete Kinder und volljährige unverheiratete Kinder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, die sich noch in der Schulausbildung befinden und zu Hause leben.

2. Elternteile, die wegen der Betreuung eines Kindes unterhaltsberechtigt sind oder im Fall einer Scheidung wären, sowie Ehegatten und geschiedene Ehegatten bei einer Ehe von langer Dauer.

3. Ehegatten und geschiedene Ehegatten, die nicht unter Nummer 2 fallen.

4. Kinder, die nicht unter Nummer 1 fallen.

5. Enkelkinder und weitere Abkömmlinge.

6. Eltern.

7. Weitere Verwandte der aufsteigenden Linie; unter ihnen gehen die Näheren den Entfernteren vor.

Ehegattenunterhalt

Wie schon im Mangelfall beschrieben: Der Unterhalt für Kinder steht in der Rangordnung immer an erster Stelle und ist zu zahlen, bevor Unterhaltsleistungen an Ehegatten oder Partner fällig werden. Anspruch auf Ehegattenunterhalt nach einer Trennung oder Scheidung hat möglicherweise der Ehepartner, der finanziell schwächer gestellt ist. Dabei werden zwei Formen unterschieden: Trennungsunterhalt und Geschiedenenunterhalt.

Wer Trennungsunterhalt bekommt, ist zwar getrennt – lebt beispielsweise im Trennungsjahr – ist aber noch nicht geschieden. Der Geschiedenenunterhalt kann dagegen erst nach der Scheidung festgelegt werden. Ein wichtiger Unterschied zum Kindesunterhalt ist, dass zur Berechnung des Ehegattenunterhalts nicht nur das Einkommen des Unterhaltspflichtigen, sondern auch die Einkünfte des Partners berücksichtigt werden.

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Familie & Beruf > Unterhaltsrechner

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018