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Stuttgart, Berlin, Köln: DUH beantragt Silvester-Böllerverbot in 31 Städten

Stuttgart, Berlin, Gelsenkirchen  

Umwelthilfe beantragt Silvester-Böllerverbot in 31 Städten

29.07.2019, 18:30 Uhr | dpa

Gefährlich und schmutzig: Darum besser ohne Böller. (Quelle: t-online.de)
Gefährlich und schmutzig: darum #BesserOhneBoeller

Millionen Deutsche feiern mit Feuerwerk ins neue Jahr. Das ist allerdings nicht nur gefährlich, sondern sorgt auch für jede Menge Müll und Feinstaub. (Quelle: t-online.de)

Gefährlich und schmutzig: Welche Nachteile das Feuerwerk an Silvester hat. (Quelle: t-online.de)


Für viele gehört das Abfeuern von Silvesterraketen zum Neujahr wie Geschenke zu Weihnachten. Die Möglichkeit zum privaten Böllern könnte so manchem nun jedoch von der Deutschen Umwelthilfe verhagelt werden – diese hat in vielen deutschen Städten nun ein Böllerverbot für Silvester beantragt.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat in 31 Städten ein Verbot privater Silvesterböllerei beantragt – als Maßnahme zur Luftreinhaltung. Es gehe vor allem um belastete Innenstadtbereiche. "Wir wollen keine Spaßbremse aufbauen. Die Menschen sollen sich auch weiterhin an Silvesterfeuerwerken erfreuen können", sagte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

Die Feuerwerke könnten auch von professionellen Veranstaltern außerhalb der Stadtzentren organisiert werden. Möglich sei auch die Einrichtung von Gebieten, in denen privat geböllert werden dürfe.

Stuttgart, Berlin, Gelsenkirchen, Hagen und Köln

Die Anträge richten sich an die Städte, deren Innenstädte besonders mit Feinstaub belastet sind. Dazu zählen Stuttgart, Berlin, Gelsenkirchen, Hagen und Köln. Zum Teil gebe es zwar bereits Verbote, aber diese seien noch nicht umfassend genug, sagte Resch.

Umweltschützer warnen schon lange vor der hohen Feinstaubbelastung durch die Silvesterböllerei. "Viele Hunderttausend Menschen mit Atemwegserkrankungen, wie beispielsweise schwerem Asthma, flüchten zum Jahreswechsel aus ihren Wohnungen oder müssen sich dort regelrecht luftdicht verbarrikadieren", so Resch.


Im Januar hatte die DUH angekündigt, ein Böllerverbot in deutschen Großstädten mit hoher Feinstaubbelastung durchzusetzen und dazu notfalls auch vor Gericht zu ziehen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir Kraft der Argumente weiterkommen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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