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Mythen ums Schenken im RealitÀts-Check

Von dpa
Aktualisiert am 11.12.2019Lesedauer: 2 Min.
Frau ist unzufrieden mit ihrem Geschenk: Nicht immer gefallen den Beschenkten die Gaben, die unterm Weihnachtsbaum liegen.
Frau ist unzufrieden mit ihrem Geschenk: Nicht immer gefallen den Beschenkten die Gaben, die unterm Weihnachtsbaum liegen. (Quelle: CentralITAlliance/getty-images-bilder)
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GlĂŒckliche Gesichter nach der Bescherung – das ist das Bild, das oft gezeigt wird. Doch bei der besinnlichen GeschenkeĂŒbergabe unterm Baum können Probleme lauern.

"Denn Schenken ist aus juristischer Perspektive mehr als nur eine Geste des Freude-Machens", erklĂ€rt Rechtsanwalt Constantin von Piechowski. Vier Mythen sind hier auf dem PrĂŒfstand:

Mythos 1: Was geschenkt wird, entscheidet der Schenkende

Ganz so einfach ist es nicht. Damit etwas juristisch als Schenkung zĂ€hlt, mĂŒssen sich die Beteiligten einigen, so von Piechowski. Das kann sich aus den UmstĂ€nden ergeben: Wer das Geschenk unterm Christbaum freudig in den HĂ€nden hĂ€lt, hat damit wohl ohne Worte seinen Willen deutlich gemacht.

Der Umkehrschluss: "Das heißt auch, dass man kein Geschenk annehmen muss", sagt Piechowski.

Mythos 2: Eltern haben nichts zu sagen

Das ist falsch. Bekommt ein Kind etwas geschenkt, gehört es zwar ihm selbst. Trotzdem haben die Eltern bei den JĂŒngsten etwas mitzureden: "Kinder bis sieben sind nicht geschĂ€ftsfĂ€hig und können also auch keine SchenkungsvertrĂ€ge abschließen", erlĂ€utert Franz Große-Wilde, Rechtsanwalt aus Bonn. Sie benötigen die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.

Ausnahmen gibt es nur, wenn Kinder durch das Geschenk keine Pflichten auferlegt bekommen, sagt der Anwalt. Ein Gegenbeispiel: Wird ein vermietetes Haus verschenkt, hat das beschenkte Kind als Vermieter kĂŒnftig Pflichten. Ein solches Geschenk mĂŒssten also die Eltern vorab erlauben. Die meisten Enkel oder Nichten und Neffen können an Weihnachten aber wohl eher mit Geldgeschenken rechnen. Das geht auch ohne Zustimmung von Mama und Papa.

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Mythos 3: Geschenkt ist geschenkt

Das stimmt teilweise. Nur in extremen FĂ€llen kann Geschenktes zurĂŒckgefordert werden - bei "schweren Verfehlungen", durch die sich der Beschenkte "groben Undanks schuldig macht" heißt es inParagraf 530 BGB. Das kann etwa bei schweren Beleidigungen oder körperlichen Misshandlungen der Fall sein.

Aber es gibt wie immer Ausnahmen: "Ein klassisches Weihnachtsgeschenk ist juristisch gesehen ein Gelegenheitsgeschenk", erlĂ€utert Große-Wilde. Diese könnengrundsĂ€tzlichnicht zurĂŒckgefordert werden, so der Bonner Anwalt. "Eine Wertgrenze gibt es hierfĂŒr nicht." Ein Familienstreit beim Festessen ist also kein Grund, das am Vorabend verschenkte Spielzeugauto zurĂŒckzufordern.

Mythos 4: Was nicht gefÀllt, kann umgetauscht werden

Falsch. Wenn das Geschenk nicht beschÀdigt ist, besteht im Kaufhaus kein gesetzliches Umtauschrecht. "Viele HÀndler bieten diesen Service dennoch an", so von Piechowski. Wer also das gleiche Buch zum zweiten Mal bekommen hat, kann nachfragen.

Anders sieht es etwa aus, wenn das Spielzeugauto defekt oder der Pullover löchrig ist: "Beim Umtausch von mangelhaften Gaben sieht das BGB aber einen Anspruch auf RĂŒcknahme durch den VerkĂ€ufer vor", sagt von Piechowski. Am besten heben KĂ€ufer fĂŒr diesen Fall den Kassenbon auf.

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