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Essen lernen - So schaffen Sie die gemeinsamen Mahlzeiten

Essen lernen: So schaffen Sie die gemeinsamen Mahlzeiten

07.02.2012, 11:43 Uhr | se (CF)

Essen lernen - So schaffen Sie die gemeinsamen Mahlzeiten. Ein Kind muss erst mal Essen lernen (Foto: Archiv)

Ein Kind muss erst mal Essen lernen (Foto: Archiv)

Essen will gelernt sein. Aus diesem Grund sollten Sie mit Ihrem Kind Essen lernen und hierzu jede gemeinsame Mahlzeit nutzen. Wichtig ist dabei, dass Kinder Essen lernen und gleichzeitig Genuss empfinden. Ein erhobener Zeigefinger erweist sich in diesem Kontext eher als kontraproduktiv und sollte möglichst nicht zum Einsatz kommen.

Warum müssen Kinder Essen lernen?

Eine Reihe der vermeintlich seltsamen Essvorlieben von Kindern resultieren aus der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Der „Spiegel“ weist darauf hin, dass Süßes, Eiweißhaltiges und Fettes dem Menschen eine problemlose Nahrungsaufnahme signalisieren, während sowohl bittere als auch saure Geschmäcker zur Vorsicht mahnen. Wenn Kinder das Essen lernen, so ist diesem Phänomen stets Rechnung zu tragen. Mit anderen Worten ist es durchaus normal, wenn Spinat auf dem Teller bleibt, und stattdessen Pommes Frites mit viel Ketchup bevorzugt werden. Ein weiterer Aspekt, den Sie berücksichtigen müssen, wenn Kinder das Essen lernen, ist die so genannte „Neophobie“. Gemeint ist die Angst vor dem Neuen, die sich vor allem zu Beginn des Kindergartenalters zeigt. (Wissenswertes zum Thema Kinderernährung)

Fehler, die Sie vermeiden sollten

Wie aber reagieren Sie richtig, wenn jede Mahlzeit zu einer Geduldsprobe wird? Im Idealfall mit viel Geduld, denn die Essgewohnheiten eines Kindes verändern sich kontinuierlich, und im Alter ab acht Jahren wird sich Ihr Nachwuchs bereits offener zeigen als noch mit fünf oder sechs Jahren. Tunlichst vermeiden sollten Sie laut „Zeit“ eine Argumentation, in denen die Begriffe „gesund“ und „Ernährung“ vorkommen. Besser sollte Essen mit Genuss einhergehen, und die Mahlzeiten sollten Ihren Kindern Spaß machen. Überlassen Sie die Wertung über ein Lebensmittel Ihrem Kind, und greifen Sie hier nicht vor. (Konzentrationsfähigkeit fördern: Die richtige Ernährung hilft)

So wird eine Mahlzeit zum Genuss

Interessanterweise akzeptieren Kinder Essen eher, wenn sie damit spielen dürfen. Der altbekannte Satz „mit Essen spielt man nicht“ muss folglich ins Gegenteil verkehrt werden, wenn auch ein taktiles Erleben mit einer Mahlzeit einhergehen soll. Des Weiteren wird Ihr Kind schnell Essen lernen, wenn Sie es ihm vormachen. Der Nachahmungstrieb gegenüber Mama und Papa kann hier wahre Wunder wirken.

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