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Buggy kaufen: Welche Blickrichtung ist für Kinder am besten?

Kindesentwicklung  

Buggy kaufen: Welche Blickrichtung ist für Kinder am besten?

24.02.2014, 12:03 Uhr | om (CF)

Bevor Sie einen Buggy kaufen, sollten Sie sich versichern, dass Ihr Kind bereits bereit dafür ist. Denn die nach vorne gewandte Blickrichtung ist für Kinder eine große Herausforderung. Welche Rolle sie bei der Kindesentwicklung spielt, erfahren Sie hier.

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Buggy kaufen

Wenn Sie einen Buggy kaufen wollen, können Sie zwischen zahlreichen unterschiedlichen Modellen wählen. In Hinblick auf die Blickrichtung gilt dies leider nicht: Im Gegensatz zum Kinderwagen, wo das Baby so positioniert ist, dass es die Eltern jederzeit im Blick hat, sind Buggys in der Regel so aufgebaut, dass das Kind beim Spaziergang freie Sicht auf die Umgebung hat.

Eltern, die einen solchen Buggy kaufen, meinen es gut: Sie wollen, dass ihre Kinder die Welt so früh wie möglich kennenlernen. Doch die nach vorne gerichtete Blickrichtung ist nicht für jede Altersgruppe geeignet und kann der Entwicklung von Kindern bis zu zwei Jahren sogar schaden.

Ein idealer Buggy hätte eine verstellbare Sitzfläche, die, abhängig von der Verfassung des Kindes und der Umgebung, mal mit Blickrichtung zu den Eltern, mal mit Blickrichtung zur Umwelt eingestellt werden könnte. Doch leider sind solche Modelle selten.

Für Kinder unter zwei Jahren ist ein Buggy als einziges Transportgefährt daher nicht geeignet. Für ruhige Spaziergänge durch Wald und Feld, bei denen die äußeren Reize überschaubar sind, können Sie dennoch einen Buggy mit Blickrichtung nach vorne kaufen.

Welche Bedeutung spielt die Blickrichtung für Kinder?

Eine Spazierfahrt ist für Kinder ein großes Abenteuer: Unzählige neue Eindrücke prasseln auf die Kleinen ein. Hunde, Autos und Passanten flitzen vorbei, Vogelgezwitscher und Motorenknattern lenken die Aufmerksamkeit auf sich. Neues zu entdecken ist für Kinder schön, kann aber auch schnell zu einer Reizüberflutung führen oder sogar Angst machen.

Besonders neugeborene Kinder sind in Stresssituationen auf Blickkontakt zu ihren Eltern angewiesen und versichern sich so zurück, dass alles in Ordnung ist. Durch diese Art der Kommunikation erfahren sie ein Urvertrauen, das ihnen dabei hilft, Selbstvertrauen aufzubauen.

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