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Bildungsmonitor 2010: Sachsen belegt ersten Platz

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Bildung  

Bildungsmonitor 2010: Bayern verliert Spitzenplatz

19.08.2010, 15:55 Uhr | dpa

Bildungsmonitor 2010: Sachsen belegt ersten Platz. Zwei Mädchen im Schulunterricht.

Bildungsmonitor 2010: Sachsen hat nun das leistungsfähige Bildungssystem in Deutschland. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Bayern hat seinen Spitzenplatz verloren, Sachsen hat aus Sicht des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) das leistungsfähigste Bildungssystem in Deutschland. Damit schneidet Sachsen bei dem Bundesländer-Bildungsmonitor erneut am besten ab.

Sachsen schneidet am besten ab

Auf Platz zwei der Übersicht liegt Thüringen, weil es ebenso wie Sachsen sich besonders um die Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik kümmere. Auch hätten beide Länder die durch den Schülerrückgang freiwerdenden Haushaltsmittel in Verbesserungen des Bildungssystems investiert, heißt es zur Begründung. Den dritten und vierten Platz belegen aus Sicht der Autoren Baden-Württemberg und Bayern, weil Jugendliche dort nach der Schule die besten Chancen für einen Berufseinstieg hätten. Am schlechtesten schneidet bei dem Vergleich Berlin ab.

Das Länder-Ranking im siebten Bildungsmonitor

Platz

Bundesland

1

Sachsen

2

Thüringen

3

Baden-Württemberg

4

Bayern

5

Bremen

6

Niedersachsen

7

Sachsen-Anhalt

8

Rheinland-Pfalz

9

Saarland

10

Hessen

11

Hamburg

12

Schleswig-Holstein

13

Brandenburg

14

Nordrhein-Westfalen

15

Mecklenburg-Vorpommern

16

Berlin

Quelle: INSM

Siebte Länder-Rangliste

Die zum siebten Mal vorgelegte Länderrangliste vergleicht über 100 Indikatoren wie Bildungsausgaben pro Schüler, Ganztagsangebote, Ergebnisse verschiedener Schulleistungstests und Schulabbrecherquoten. Das IW-Länderranking ist in der Kultusministerkonferenz und auch bei Bildungsgewerkschaften nicht unumstritten. Kritisiert wird unter anderem, dass soziale Durchlässigkeit und Chancengerechtigkeit zu wenig gewichtet würden.

Fortschritte in allen Bundesländern

Der IW-Bildungsmonitor bescheinigt allen Bundesländern Fortschritte. Am deutlichsten hätten sich seit dem ersten Ländervergleich im Jahr 2004 Sachsen, Thüringen und Bremen gesteigert. "Diese Länder haben in den vergangenen Jahren die Schulqualität stark verbessert und das Ausmaß der Bildungsarmut besonders erfolgreich verringert", heißt es zur Begründung. Bremen bildet allerdings bei allen innerdeutschen Schulleistungstest seit 2000 das Schlusslicht.

Schulsystem braucht Investitionen

Das Institut plädiert dafür, die in den nächsten Jahren durch die weiter sinkenden Schülerzahlen freiwerdenden Mittel im Bildungssystem zu belassen und für Qualitätsverbesserungen zu nutzen. Im Jahr 2020 würde so ein Umverteilungsvolumen von insgesamt 8,8 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, falls die Bildungsausgaben auf dem Niveau des Jahres 2007 eingefroren würden, so die Autoren. Allerdings gibt es in mehreren Bundesländern angesichts der schwierigen Haushaltslage erhebliche Kürzungspläne, unter anderem in Hessen, Sachsen und Schleswig-Holstein.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) verwies darauf, dass der Bund seine Aufwendungen für Bildung und Forschung weiter steigere. "Im Bildungsmonitor wird gleich mehrfach betont, dass Investitionen in Bildung eine hohe volkswirtschaftliche Rendite schaffen. Das heißt: Von dem Geld, das wir heute in Bildung stecken, profitieren wir später alle."

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