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Mentoring: Nachhilfe und Unterstützung durch Vorbilder

Mentoring: Nachhilfe und Unterstützung durch Vorbilder

13.03.2013, 12:06 Uhr | kf (CF)

Mentoring: Nachhilfe und Unterstützung durch Vorbilder. Mentoring unterstützt Jugendliche beim Lernerfolg (Quelle: imago images/INSADCO)

Mentoring unterstützt Jugendliche beim Lernerfolg (Quelle: INSADCO/imago images)

Mentoring ist keine Nachhilfe im klassischen Sinne. Im Vordergrund stehen weniger schlechte Schulnoten als vielmehr die Vorbereitung von Schülern auf das Berufsleben. Häufig übernehmen Studenten oder aber auch Unternehmensvertreter die Rolle der Mentoren, und bieten ihren Schützlingen etwas Orientierung bei der Wahl ihres Ausbildungsweges.

Mentoring: Nachhilfe in allen Lebensbereichen

Mentoring-Programme werden in Deutschland immer beliebter. Ursprünglich stammt das Prinzip aus dem Berufsleben. Dort wird Nachwuchskräften häufig ein Mentor zur Seite gestellt, der sowohl sein Wissen als auch seine Erfahrung an den Neuen weitergeben soll. Hierbei ist ganz ausdrücklich auch die Lebenserfahrung eingeschlossen, um so auch die persönliche Entwicklung zu unterstützen.

Mittlerweile erfreut sich die etwas andere Nachhilfe sowohl an Gymnasien als auch an Real- und Hauptschulen wachsender Beliebtheit. Im Mittelpunkt steht hierbei in aller Regel die Unterstützung von Schülern bei der Wahl ihres künftigen Ausbildungsweges. Denn mittlerweile ist die Auswahl auf diesem Gebiet so groß, dass viele Schüler sich überfordert fühlen.

Ausbildung: Was soll ich studieren?

An Gymnasien stellen sich viele Schüler gegen Ende ihrer Schullaufbahn die Frage: "Was soll ich studieren?" Die große Auswahl an Fächern ist kaum zu überblicken und nicht immer verbirgt sich hinter einem Studienfach tatsächlich auch das, was sich angehende Studenten von ihrer Ausbildung erhoffen.

Entsprechend kommen bei Mentoring-Programmen an Gymnasien häufig Studierende, abhängig vom Träger des Mentoren-Programmes aber auch Personen aus Wirtschaft und Kultur zum Einsatz. Über einen zuvor festgelegten Zeitraum tauschen sich Mentor und Schüler beispielsweise in Seminaren oder aber in dafür vorgesehenen Schulstunden aus. Die genaue Ausrichtung solcher Programme variiert sehr stark und kann von klassischer Nachhilfe über Unterstützung beim Schreiben von Bewerbungen bis hin zur Hilfestellung bei der passenden Wahl des Studiengangs reichen. (Lernlust: Wie Sie Ihr Kind motivieren können)

Mentoren an Hauptschulen: Die einfachen Dinge des Lebens

Bei Mentoring-Programmen an Hauptschulen steht in der Regel der Übergang von der Schulzeit in das Berufsleben im Fokus. So hat beispielsweise die Hälfte aller Hauptschulabsolventen selbst ein Jahr nach ihrem Abschluss noch keinen Ausbildungsplatz, so der "Focus" in einem Bericht zum Thema. Die Gründe sind vielfältig: Mal sind es falsche Vorstellungen von bestimmten Berufen, oder aber es fehlt an den ganz einfachen Dingen: Pünktlichkeit etwa oder gewisse Höflichkeitsformen.

Mentoren oft einflussreicher als Eltern

Gerade hier setzen viele Mentoring-Programme an: Mentoren werden von den Schülern in dieser Lebensphase häufiger ernst genommen als die eigenen Eltern – so trifft die "Lebensnachhilfe" durch Mentoren meist auf offenere Ohren als elterlicher Tadel. Häufig sind es auch Unternehmen, die Mitarbeiter als Mentoren in Hauptschulen schicken, um den Schülern bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu helfen: Hilfe beim Schreiben von Bewerbungen, Kommunikationstraining und die genannten einfachen Dinge des Lebens stehen hier auf dem Programm.

Natürlich profitieren die Unternehmen ebenfalls von solchen Mentoring-Programmen, wenn sich auf diesem Wege Talente für den eigenen Nachwuchs finden lassen. (Nachhilfe-Kosten: So viel zahlen Eltern für den Extraunterricht)

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