• Home
  • Leben
  • Familie
  • Schulkind & Jugendliche
  • Komasaufen: Keine Trendwende beim "Rauschtrinken"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRBB-Affäre: Luxus-Trip wird PolitikumSymbolbild für einen TextNeues Virus in China entdecktSymbolbild für einen TextBayern-Stürmer vor WechselSymbolbild für einen TextWahlplakat-Blamage für Grünen-PolitikerinSymbolbild für einen TextAutodieb versteckt sich in TeddybärSymbolbild für einen TextErste Bilder: Schlagerstar hat geheiratetSymbolbild für einen TextBeatrice Egli begeistert mit BikinifotosSymbolbild für einen TextSPD-Chef macht Ansage an MinisterSymbolbild für einen TextProgrammänderung: RTL setzt Show abSymbolbild für einen TextOchsenknecht schaut Promis beim Sex zuSymbolbild für einen TextUS-Soldaten verunglücken auf A60Symbolbild für einen Watson TeaserRewe sorgt mit Werbung für EmpörungSymbolbild für einen TextNervennahrung gegen Stress

Keine Trendwende beim "Rauschtrinken" von Jugendlichen

Von dpa, afp
Aktualisiert am 07.04.2014Lesedauer: 2 Min.
Komasaufen: Jeder fünfte Jugendliche trinkt sich einmal im Monat in einen Rausch.
Jeder fünfte Jugendliche trinkt sich einmal im Monat in einen Rausch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Beim sogenannten Rauschtrinken von Jugendlichen gibt es einer neuen Studie zufolge "keine Trendwende". Etwa 17 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen in Deutschland trinken sich mindestens einmal im Monat in einen Rausch, wie aus einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hervorgeht. Das sind in etwa genau so viele wie im Jahr 2010 (18 Prozent).

Überproportional häufig greifen junge Männer regelmäßig zu Bier, Schnaps und Wein. Mehr als 26.000 Mal wurden im vergangenen Jahr Jugendliche wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht - zugleich steigt die Zahl derjenigen, die keinen Tropfen anrühren.

"Prävention und Aufklärung von Anfang an"

Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) zeigte sich dennoch zurückhaltend, Jugendliche etwa über eine Verteuerung von Alkohol vom Trinken abzuhalten. Ihr Ziel sei "Prävention und Aufklärung von Anfang an".

Jungs trinken öfter als Mädchen

Der Anteil der 12- bis 17-jährigen regelmäßigen Rauschtrinker sank binnen zwei Jahren nur leicht von 18,2 auf 17,4 Prozent im Jahr 2012. Besonders viele Betroffene gab es 2007, als sich fast jeder dritte Junge in dem Alter mindestens einmal im Monat betrank. Ungebrochen greifen die Jungen öfter zum Glas als die Mädchen. So betranken sich etwa 43,9 Prozent der 16- und 17-jährigen Jungen 2012 mindestens einmal pro Monat.

Gesundheitsrisiko bis hin zur Lebensgefahr

Mortler sprach von einem erheblichen Gesundheitsrisiko bis hin zu zur Lebensgefahr - auch mit Blick auf die vielen Fälle von Klinikeinweisungen wegen Alkohols. Nach offizieller Definition tranken 5,1 Prozent der Jugendlichen öfter riskant viel. Im Alter ab 16 gehen die Zahlen deutlich nach oben. Fast jeder dritte trinkt hier mindestens einmal pro Woche. Vier Prozent der 12- bis 17-Jährigen betrinken sich sogar viermal oder öfter im Monat.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Wir haben sozusagen umsonst gearbeitet"
Johan Hegg: Der Sänger von Amon Amarth lebt in Schweden.


30 Prozent der Jugendlichen trinken gar nicht

Immer mehr Jugendliche verzichten aber auch komplett: Mehr als 30 Prozent gaben an, noch nie Alkohol zu sich genommen zu haben. Vor zehn Jahren waren es nur 13 Prozent.

Die jungen Erwachsenen von 18 bis 25 Jahren trinken noch einmal mehr als die Jugendlichen: 44,1 Prozent von ihnen hatten zuletzt mindestens einmal im Monat in einen Rausch, 38,4 Prozent sogar noch häufiger.

Alle gesellschaftlichen Schichten sind betroffen

Die Direktorin der Bundeszentrale BZgA, Elisabeth Pott, wies darauf hin, dass alle gesellschaftlichen Schichten gleichermaßen betroffen seien. Der Direktor des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV), Volker Leienbach, erläuterte: "An Hauptschule und Gymnasium wird annähernd gleich viel getrunken." Die PKV finanziert eine Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen mit.

Diskussion über strengere Gesetze

Zögerlich zeigte sich die Drogenbeauftragte Mortler auch hinsichtlich strengerer Gesetze mit dem Ziel, die Verfügbarkeit von Alkohol bei Jugendlichen einzudämmen. Zu möglichen Alkohol-Werbeverboten sagte sie: "Ich bin hier offen für Diskussionen." Allerdings sei dies nur möglich, wenn ein Abstimmungsprozess der Bundesregierung in diese Richtung weise. Sie wies darauf hin, dass der Verkauf etwa von Bier und Wein an Jugendliche unter 16 bereits sanktioniert werden könne.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
CSUDeutschland
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website