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Hauptschulen vor Aus: Gesamt- und Waldorfschulen auf Vormarsch

Gesamt- und Waldorfschulen auf dem Vormarsch  

Zahl der Haupt- und Realschulen sinkt drastisch

17.03.2016, 13:31 Uhr | AFP

Hauptschulen vor Aus: Gesamt- und Waldorfschulen auf Vormarsch. Die Zahl der Hauptschulen ist binnen zehn Jahren um 42 Prozent gesunken. (Quelle: imago images)

Die Zahl der Hauptschulen ist binnen zehn Jahren um 42 Prozent gesunken. (Quelle: imago images)

Binnen zehn Jahren wurden in Deutschland vier von zehn Hauptschulen geschlossen. Zwischen dem Schuljahr 2004/2005 und 2014/2015 hat sich die Zahl um 42 Prozent auf 3039 verringert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Auch die Zahl der Realschulen ist gesunken.

2004/2005 gab es bundesweit noch fast 5200 Hauptschulen. Bei den Realschulen fiel der Rückgang mit 23 Prozent nicht ganz so drastisch aus. Im selben Zeitraum wurden auch 19 Prozent der Schularten mit mehreren Bildungsgängen und jede zehnte Förderschule geschlossen.

Die Zahl der Integrierten Gesamtschulen hingegen hat sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt, die Freien Waldorfschulen verbuchten einen Zuwachs um 19 Prozent.

Knapp 34.000 Schulen für 8,4 Millionen Schüler

Insgesamt gab es im Schuljahr 2014/2015 in Deutschland 33.600 allgemeinbildende Schulen. Dies waren 14 Prozent oder 5500 Schulen weniger als vor zehn Jahren.

Die Schülerzahlen gingen im selben Zeitraum um 13 Prozent zurück. Im Schuljahr 2014/2015 wurden knapp 8,4 Millionen Schüler an allgemeinbildenden Schulen unterrichtet. Vor allem im Primarbereich, also in der Grundschule, sanken die Schülerzahlen deutlich um 13 Prozent. In der Sekundarstufe I, also in den Klassen 5 bis 10, verringerten sich die Schülerzahlen um 18 Prozent.

Dagegen streben immer mehr junge Leute die Hochschulreife an: Im Schuljahr 2014/2015 besuchten knapp ein Viertel mehr Schüler ein Gymnasium als noch vor zehn Jahren.

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