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Thüringen: Schulleiter muss nach Handgreiflichkeit 7500 Euro zahlen

"Augenblicksversagen"  

Schulleiter muss nach Handgreiflichkeit 7500 Euro zahlen

02.05.2016, 13:02 Uhr | dpa

Thüringen: Schulleiter muss nach Handgreiflichkeit 7500 Euro zahlen. Der angeklagte Schulleiter Bernd S. (r) und sein Anwalt Bernhard Brinkmann. (Quelle: dpa)

Der angeklagte Schulleiter Bernd S. (r) und sein Anwalt Bernhard Brinkmann. (Quelle: dpa)

In Thüringen muss ein Schulleiter wegen eines Übergriffs auf eine 16-jährige Schülerin 7500 Euro Geldbuße zahlen.

Das Verfahren gegen den 52-Jährigen wegen Körperverletzung im Amt wird im Gegenzug eingestellt, wie das Amtsgericht Heiligenstadt  entschied. Zuvor hatte sich der Mann bei der Schülerin im Gerichtssaal entschuldigt.

Streit um Pausenkonzert

Die 16-Jährige hatte gemeinsam mit Mitschülern gegen das Verbot eines Pausenkonzerts protestiert. Als sie sich weigerte, ins Dienstzimmer des Schulleiters zu kommen, wurde dieser handgreiflich. Nach seinen Angaben fasste er die Jugendliche an den Schultern und zog sie.

Richter spricht von "Augenblicksversagen"

Der Schulleiter hatte den Übergriff bereits zu Prozessbeginn eingeräumt. Strafrichter Gerrit Sprenger sprach von einem Augenblicksversagen. So etwas dürfe nicht vorkommen, der Übergriff sei aber nicht gravierend.

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