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Düsseldorf: Musiklehrer akzeptiert Urteil wegen Freiheitsberaubung nicht

Anklage Freiheitsberaubung  

Musiklehrer aus NRW geht in Berufung

30.08.2016, 08:44 Uhr | dpa, t-online.de

Düsseldorf: Musiklehrer akzeptiert Urteil wegen Freiheitsberaubung nicht. Angeklagter Musiklehrer im Amtsgericht in Neuss. (Quelle: dpa/Archiv)

Angeklagter Musiklehrer im Amtsgericht in Neuss. (Quelle: Archiv/dpa)

Der Fall des Musiklehrers an einer Realschule in Nordrhein-Westfalen (NRW) beschäftigt demnächst das Düsseldorfer Landgericht. Der Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen, da Schüler ihren Lehrer der Freiheitsberaubung beschuldigten. 

Der vergangene Woche wegen Freiheitsberaubung verurteilte Musiklehrer wird das Urteil angreifen. Sein Mandant wird die Verurteilung nicht akzeptieren und in die Berufung gehen, kündigte sein Anwalt Andreas Vorster aus Duisburg an.

Schüler am Verlassen des Klassenraums gehindert

Der Pädagoge hatte im April 2015 zwei damals 13-jährige Schüler im Klassenraum festgehalten, um ihre Strafarbeiten kontrolliert einsammeln zu können. Das Amtsgericht Neuss hatte ihn deshalb wegen Freiheitsberaubung schuldig gesprochen, es aber bei einer Verwarnung mit Strafvorbehalt belassen.

Das Gericht hat dem 50-Jährigen eine Fortbildung im Umgang mit undisziplinierten Schülern auferlegt, andernfalls müsse er eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro zahlen.

Lehrerverbände befürchten Signalwirkung

Die NRW-Vorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW, Dorothea Schäfer, hatte den Rechtsspruch als bedenklich bezeichnet. Lehrerverbände befürchten, das Urteil könne Signalwirkung haben und die Autorität der Pädagogen untergraben.

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