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Diese Vorteile hat es, ein Zappelphilipp zu sein

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 21.12.2017Lesedauer: 1 Min.
Kinder sollten auch im Schulunterricht zappeln und wippen dürfen.
Kinder sollten auch im Schulunterricht zappeln und wippen dürfen. (Quelle: Franziska Kraufmann/dpa-bilder)
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Stillsitzen in der Schule gilt inzwischen als überholt. Im Gegenteil: Kinder sollten im Unterricht und bei den Hausaufgaben zappeln und wippen dürfen. So bleiben sie konzentriert, und der Rücken wird entlastet.

"Setz dich richtig hin!" Diese Aufforderung hat fast jeder Erwachsene in seiner Schulzeit gehört. Die eine richtige Sitzhaltung gibt es aber gar nicht, sagt Sprecherin Tanja Cordes von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) in Bremervörde. "Kinder haben einen hohen Bewegungsbedarf und sollten auch im Schulunterricht zappeln und wippen dürfen."

Bewegung fördert Konzentrationsfähigkeit

Das ist nicht nur besser für den Rücken. Fünf- bis neunjährige Kinder können Cordes zufolge in der Regel gerade mal fünf Minuten lang konzentriert still sitzen. Dürfen sie sich bewegen, fördere das die Konzentrationsfähigkeit und Durchblutung.
Auch bei den Hausaufgaben daheim ist alles erlaubt. Gut ist laut Cordes vor allem die Kombination verschiedener Haltungen – beim Büffeln dürfen Kinder also sitzen, stehen und liegen.

Möbel sollten auf die Größe des Kindes angepasst sein

Acht geben müssen Eltern auf Möbel, die dem Kind optimal angepasst sind. "Die Kinder sollten keinesfalls eine verkrampfte Haltung einnehmen, nur weil die Möbel zu groß oder zu klein für sie sind." Weil das Kind ja wächst, sollten Eltern regelmäßig prüfen, ob Stuhl und Schreibtisch noch die richtige Höhe haben.

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Insgesamt sitzen Schulkinder trotz allem verhältnismäßig viel. Dem gilt es in der Freizeit etwas entgegenzusetzen. Jedes Kind sollte sich rund drei Stunden täglich bewegen, rät Cordes. Von Sportkursen bis zum Herumtollen auf dem Spielplatz ist alles erlaubt.

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