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ZDF: "37 Grad" berichtet über Frühchen

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37 Grad  

"37 Grad": "Frühstart - und plötzlich war das Baby da"

27.02.2009, 15:59 Uhr | rev; sca, dpa

Eltern Portal. (Bild: Archiv)Eltern Portal. (Bild: Archiv)Eine Wassergeburt sollte es sein. Ganz entspannt, im Entbindungsraum, im Beisein des Vaters. "Alles in Ordnung", bestätigt auch der Frauenarzt an jenem 17. Juni bei der Untersuchung der Mutter im siebten Monat. Einen Tag später liegt das Kind auf der Intensivstation der Kinderklinik Hamburg. Für die ZDF-Reihe 37° hat Manfred Karremann Menschen in der Situation nach einer Frühgeburt begleitet und die Entwicklung von Frühgeborenen beobachtet. Sein Film "Frühstart - Und plötzlich war das Baby da" ist am Dienstag, 3. März 2009, 22.15 Uhr im ZDF zu sehen.

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Von Depression bis Panik

Als die Mutter aus der Narkose erwacht, die für den Kaiserschnitt notwendig war, findet sie sich ohne Kind im Bauch wieder. Von Depressionen bis hin zur Panik sprechen betroffene Frauen in dieser Situation. Etwa 50.000 Babys kommen jedes Jahr zu früh zur Welt. Manche kündigen sich an, andere kommen überraschend. Die meisten verlassen das Krankenhaus gesund. Kritisch wird es allerdings oft bei den jährlich rund 8500 Kindern, die bei der Geburt unter 1500 Gramm wiegen oder sehr früh, etwa im fünften oder sechsten Monat, zur Welt kommen. Letztlich entscheiden aber nicht nur das Gewicht oder der Termin der Geburt, sondern die Reife der Organe über das Wohl oder Wehe eines frühgeborenen Kindes.



"Dürfen wir das oder nicht?"

Doch die medizinischen Möglichkeiten sind nur eine Seite bei solchen Entscheidungen. Viel existentieller ist bei jedem extrem früh Geborenen die Frage, die Dr. Hennenberger vom Hamburger Marienkrankenhaus so formuliert: "Dürfen wir das aus ethischen Gründen - oder dürfen wir das nicht?" Denn das Risiko, dass das Kind nicht überlebt oder eine Behinderung davonträgt, ist hoch.

Immer wieder lebensbedrohliche Situationen

Ärzte und Schwestern kennen die Gefühlswelt der Eltern und auch die Ängste. Immer wieder kommt es zu lebensbedrohlichen Situationen für das Kind. Wenn die Atmung versagt, muss sofort ein sogenanntes Surfactant in die Lunge gespritzt werden. Dank der medizinischen Möglichkeiten, die es noch vor Jahren gar nicht gab, überleben heute 90 von 100 frühgeborenen Säuglingen - jedes sechste bleibt allerdings behindert. Erst ab 1500 Gramm Gewicht hat ein Frühgeborenes gute Überlebens- und Entwicklungschancen und kommt ohne medizintechnische Hilfe zurecht.

Frühgeburt - fünf Jahre später

TV-Autor Manfred Karremann geht auch der Frage nach, wie das weitere Leben von Kindern und Eltern aussieht. Der Film begleitet Menschen, die gerade in der Situation nach einer Frühgeburt sind, und betrachtet die Entwicklung von Kindern, die zu früh geboren wurden. Dafür zieht die Reportage Bilder aus dem Jahr 2004 heran - die Kinder sind heute fünf Jahre alt. Karremann begleitete außerdem Babynotarztwagen. Davon gibt es nur wenige in Deutschland, obwohl sie Leben retten können. Denn bei einer Frühgeburt zählt vor allem rasches Handeln, um die Lebenschancen des Kindes zu verbessern.

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