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Späteres Abnabeln kann vor Eisenmangel schützen

Späteres Abnabeln kann vor Eisenmangel schützen

07.02.2012, 11:08 Uhr | am (CF)

Üblicherweise wird gleich nach der Geburt des Babys die Nabelschnur abgeklemmt und durchtrennt. Der Säugling wird medizinisch untersucht und dann der Mutter übergeben. Dies ist ein normaler Vorgang, wie er tagtäglich überall auf der Welt vorkommt. Dass frühes Abnabeln auch Folgen haben kann, wurde nun in einer Studie belegt. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

Eisenmangel durch Voreiligkeit

Camilla Chaparro von der Universität in Kalifornien berichtete von Ihrer Untersuchung über das frühe Abnabeln der Babys. Zwei Gruppen von je 179 Neugeborenen wurden auf die Eisenwerte der unterschiedlich zeitlichen Nabelschnurdurchtrennung getestet. In der ersten Gruppe, der Gruppe A, wurde jeder Säugling innerhalb der ersten zehn Sekunden nach der Geburt entweder von der Plazenta getrennt, beziehungsweise die Nabelschnur abgeklemmt.

In der zweiten Gruppe, Gruppe B, begann man diesen Vorgang erst nach zwei Minuten. Unmittelbar nach dem Abnabeln wurde allen Neugeborenen Blut abgenommen, um den Eisenwert zu bestimmen. Nach einem halben Jahr wurde der Eisengehalt im Blut abermals geprüft.

Bis zu 47 mg höherer Eisenmangel

Die Tests haben eindeutig ergeben, dass die Säuglinge aus Gruppe B durch die spätere Abnabelung einen weitaus höheren Bluteisengehalt besaßen, als die Babys der Gruppe A. Der Wert ergab einen Eisengehalt, der den Bedarf eines Babys zwei Monate lang abdeckt.

Insbesondere bei Kindern, die ein niedriges Geburtsgewicht vorweisen sowie bei Kindern, deren Mütter unter Eisenmangel leiden, wäre es ratsam, sich bei der Durchtrennung der Nabelschnur ein wenig mehr Zeit zu lassen. Frau Chaparro wies zugleich auf die Gesundheitsprobleme durch einen Eisenmangel hin, der sogar zu Entwicklungsstörungen führen könnte und vor allem in den Entwicklungsländern allgegenwärtig ist. (Eisenmangel: Symptome, Folgen und Ursachen)

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