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500-Gramm-Grenze bei Anerkennung von Totgeburten soll fallen

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500-Gramm-Grenze bei Anerkennung von Totgeburten soll fallen

30.06.2011, 09:41 Uhr | dapd

500-Gramm-Grenze bei Anerkennung von Totgeburten soll fallen. Bei einer Todgeburt sollten Mütter und Väter die Gelegenheit haben, einen Zufluchtsort zum Trauern zu haben. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Bei einer Todgeburt sollten Mütter und Väter die Gelegenheit haben, einen Zufluchtsort zum Trauern zu haben. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Der Petitionsausschuss hat sich hinter die Forderung gestellt, auch tot geborene Kinder, deren Geburtsgewicht unter 500 Gramm liegt, in das Personenstandsregister einzutragen. Diese Eingabe solle jetzt Bundesregierung und Bundestag übermittelt werden, beschloss das Gremium nach Parlamentsangaben. Nach geltendem Recht werden Fehlgeburten, also Kinder unter einem Gewicht von 500 Gramm und ohne Lebensmerkmale wie Herzschlag, Nabelschnur oder Lungenatmung, nicht in den Personenstandsregistern beurkundet.

500-Gramm-Grenze soll abgeschafft werden

Dies bedeute, dass solche Kinder rein rechtlich nicht existierten und nicht würdevoll beerdigt würden, heißt es in der Eingabe. Gerade für Eltern sei es jedoch wichtig, eine persönliche Anlaufstelle und einen Zufluchtsort zum Trauern und Gedenken ihres Kindes zu haben. Nach Ansicht des Petitionsausschusses haben heute infolge Folge des medizinischen Fortschritts auch Kinder mit weniger als 500 Gramm Geburtsgewicht die Chance zu überleben. Vor diesem Hintergrund solle die 500-Gramm-Grenze für die Anerkennung von Totgeburten abgeschafft werden.

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