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Die besten Tipps zur Verminderung der Geburtsschmerzen

Geburt vorbereiten  

Die besten Tipps zur Verminderung der Geburtsschmerzen

12.07.2012, 14:00 Uhr | jb (CF)

Viele schwangere Frauen fürchten sich vor Geburtsschmerzen und Komplikationen bei der Geburt. Dabei können Sie sich gezielt geistig als auch körperlich auf die anstehenden Wehen und die Geburt vorbereiten. Wie das geht, verraten Ihnen diese Tipps.

Entspannungsmethoden bei Schmerzen

Krankenhäuser bieten in der Regel Informationsseminare an, in denen schwangere Frauen und ihre Partner hilfreiche Tipps erhalten, wie und wo sie sich optimal auf die anstehende Geburt vorbereiten können. Es gibt Therapien und bestimmte Entspannungstechniken, die Ihnen die Furcht vor Geburtsschmerzen nehmen und die Schmerzen in der Tat lindern können. Viele schwangere Frauen greifen als vorbereitende Maßnahme für die letzte Phase der Schwangerschaft auf eine der drei folgenden Entspannungstechniken zurück.

Tipp 1: Wehenschmerz durch Singen oder Schreien ausgleichen

Bei einer Methode nach Dr. Michel Odent lernen die werdenden Mütter, auf ihren Körper zu hören und den Wehenschmerz durch Singen oder Schreien auszugleichen. Eine andere Methode nach Dr. Ferdinand Lamaze hingegen zielt bei der Verringerung der Geburtsschmerzen auf rhythmische Atmung und ein positives Denken, wobei hier der Partner aktiv mit in die Therapie eingezogen wird. Eine von Frederick Leboyer entwickelte Methode wiederum widmet sich der Konzentration der werdenden Mutter. Auch hier spielen Sing- und Atemtechnik eine entscheidende Rolle.

Tipp 2: Schmerzlinderung durch homöopathische Mittel

Ein weiterer Tipp zur Verringerung der Geburtsschmerzen ist die Einnahme von homöopathischen Mitteln. Empfehlenswert ist es aber, dass Sie auf diese Mittel nur dann zurückgreifen, wenn Sie ihnen gegenüber positiv eingestellt sind, also an deren Wirkung glauben. Der große Vorteil der Produkte liegt laut dem Gesundheitsportal "ellviva.de" darin, dass sie in der Regel keine Nebenwirkungen haben, vielen schwangere Frauen während der Wehen aber trotzdem bei der Entspannung helfen können.

Tipp 3: Örtliche Betäubung bei der Geburt

Wenn Sie die Vorbereitungsmaßnahmen auf die Geburt wahrgenommen haben, aber während der Wehen das Gefühl haben, dass Sie die Geburtsschmerzen nicht mehr aushalten können, empfiehlt sich eine sogenannte Periduralanästhesie (PDA). Dabei wird Ihnen zwischen den Halswirbeln und dem Steißbein ein örtliches Betäubungsmittel über einen Katheter gespritzt. Während Sie bei vollem geistigen Bewusstsein bleiben, spüren Sie, wie Ihr Unterleib und Ihre Beine relativ schmerzfrei werden, da die Empfindlichkeit der Nerven vorübergehend vermindert wird. Mitpressen können Sie bei der PDA trotz Bewusstsein allerdings nicht immer, das hängt von der Dosierung des Betäubungsmittels ab. Zu Ihrer Sicherheit werden Ihr Blutdruck und der Puls nach der PDA vom Fachpersonal kontrolliert. Auch ein Kaiserschnitt kann übrigens in PDA durchgeführt werden - im Bestfall ohne Schmerzen.

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